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Engagement

05.03.2020

Einsatz für Kirschbäume und Lampen

Die Pflege der Kirschbäume und die Funktion der Lampen auf den Fußwegen der Ulmer Straße lassen nach Meinung mancher Oberhauser zu wünschen übrig. Ein Fall für Dieter Benkard, wie so oft in der Vergangenheit.
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Die Pflege der Kirschbäume und die Funktion der Lampen auf den Fußwegen der Ulmer Straße lassen nach Meinung mancher Oberhauser zu wünschen übrig. Ein Fall für Dieter Benkard, wie so oft in der Vergangenheit.

Auch im Endspurt seiner 30-jährigen Stadtratstätigkeit wird Dieter Benkard nicht müde, sich um die Anliegen der Oberhauser Bürger zu kümmern. Und er gibt ihnen ein Versprechen

Seit 30 Jahren sitzt Dieter Benkard im Stadtrat – und hat sich in dieser Zeit den Ruf des „heimlichen Bürgermeisters von Oberhausen-Nord“ erarbeitet. Unermüdlich ist der 75-Jährige für die Anliegen der Oberhauser im Einsatz und nutzt dazu seinen guten Draht zu den Referaten und Ämtern. Besonders gerne erledigt der Kümmerer seine Aufgaben am Telefon, verfasst mit seiner Frau Gerlinde Briefe und E-Mails oder zusammen mit seiner SPD-Fraktion Anträge an den Oberbürgermeister.

Auch wenn sich Benkard jetzt im Endspurt seiner Stadtratstätigkeit befindet, gibt er noch Gas. So fordert er etwa die Verwaltung auf, den teilweise schlechten Zustand der Kirschbäume in der Ulmer Straße zu beseitigen. In seinem Antrag rät der leidenschaftliche Kleingärtner, die mittlerweile vorhandenen Lücken durch Neupflanzungen von Zierkirschen zu schließen und die bestehenden Bäume zurückzuschneiden. Schließlich solle sich die Allee zum Kirschblütenfest am 24./25. April in einem präsentablen Zustand befinden. Auch die umgefahrenen Begrenzungsbügel in den Parkbuchten, die zum Schutz der Bäume angebracht sind, seien noch nicht durchweg repariert beziehungsweise ersetzt worden.

Während der Stadtrat bei den Bäumen noch auf eine Antwort wartet, kann er bei einem weiteren Anliegen einen Erfolg vermelden. Bürger machten ihn auf die schlechte Beleuchtung auf den Fußwegen entlang der Ulmer Straße zwischen Wertachbrücke und Bahnhof aufmerksam. „Da sich gerade in der dunklen Jahreszeit die Beschwerden häuften, bin ich der Sache auf den Grund gegangen.“ Dabei habe er festgestellt, dass die Lampen im historischen Gewand tatsächlich wenig Helligkeit spenden und noch dazu um 22 Uhr ausgehen. Dann steht nur noch die Beleuchtung auf der Fahrbahn zur Verfügung. Das Tiefbauamt habe ihm jetzt aber zugesagt, die Fassungen mit helleren Birnen auszustatten, Reparaturen vorzunehmen und die Lampen am Abend länger angeschaltet zu lassen, so Benkard.

Das Tiefbauamt und alle weiteren Dienststellen, bei denen er anklopft, können sicher sein, dass der SPD-Mann die ordnungsgemäße Ausführung aller Versprechen im Auge behalten wird – auch nach seinem Ausscheiden aus dem Stadtrat. „Ich werde mich weiterhin um die Anliegen der Menschen in Oberhausen kümmern“, verspricht er. (bau)

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