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01.07.2010

Feier eines guten Jahres

Lechhausen Huchen und Nase, Aitel und Barbe, Karpfen und Hecht - das sind nur einige der Fische, deren Heimat auch der Lech in Augsburg ist. "Die Wasserqualität an Lech und Wertach ist in den vergangenen Jahren besser geworden", berichtet Günter Leibig, Vorsitzender des Lechfischereivereins Augsburg. Am vergangenen Samstag richtete der Lechfischereiverein Augsburg e.V. sein diesjähriges Sommernachtsfest im Freigelände am Oblatterwallturm aus.

Bei Steckerlfisch, Brezn und kühlem Getränk konnte man es sich gut gehen lassen - auch und gerade bei sommerlichen Temperaturen. Das Fischwaidgebiet des Vereins ist vielfältig und beschränkt sich nicht nur auf Fließgewässer wie Donau, Lech, Wertach und Paar. Dazu gehören ebenso Seen wie beispielsweise der Anwaltinger See, einige Lechauenseen und neuerdings der Kaisersee in der Nähe des Flughafens.

Umzug bei Niedrigwasser

Dabei sind sehr unterschiedliche Interessen zu berücksichtigen: Die Bevölkerung badet gern öffentlich, die Wirtschaft erzeugt zunehmend Strom mit Fließgewässer. Deshalb gehört es zu den Aufgaben des Vereins, seine Waidgründe zu reinigen und gegebenenfalls Fischbestände bei unvorhergesehen reguliertem Niedrigwasser durch die Energieunternehmen zu evakuieren.

"Der häufigste Fisch in unsern Gewässern ist die Barbe, gefolgt von Forelle und Äsche", sagt Günter Leibig. Der Huchen, ein lachsartiger Raubfisch von einigem Gewicht, ist ein seltener Gast und mag es gern fließend. Auf den Tisch jedoch kam Samstagnacht, am Stecken über dem Feuer gebraten, die Forelle.

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