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Augsburg

24.01.2014

Festival-Modular fällt 2014 aus

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Beim Modular Festival 2013  im Kongress am Park traten die  Modular Kids auf.
Bild: Silvio Wyszengrad/Archiv

Das Modular-Festival in Augsburg fällt in diesem Jahr aus. Aus dem Plan des Stadtjugendrings wurde leider nichts. Er veranstaltet das Festival im Auftrag der Stadt.

Nun ist es amtlich: Gestern gab der Stadtjugendring bekannt, dass es 2014 kein Jugendfestival Modular geben wird. Man habe sich in den vergangenen Monaten gemeinsam mit der Stadt zwar bemüht, ein verkürztes Event auf die Beine zu stellen. „Leider hat es nicht funktioniert“, sagte Festivalleiter Stefan Sieber gestern.

Der Stadtjugendring veranstaltet Modular im Auftrag der Stadt. Die hätte das Festival 2014 finanziell nicht unterstützt: Laut Biennale-Konzept, das Kulturreferent Peter Grab (Pro Augsburg) 2012 durchsetzte, erhalten Veranstaltungsreihen wie der Jazzsommer, Klapps oder eben Modular nur noch alle zwei Jahre städtisches Geld. Im Fall von Modular sind es 150000 Euro.

Stefan Sieber hatte den Zweijahresrhythmus vergangenen Sommer kritisiert. Nach einem erfolgreichen Festival mit über 12.000 Besuchern sagte er, es wäre ein „kleiner Supergau“, Modular erst wieder 2015 zu veranstalten. Durch die Pause gehe „ein Stück Kontinuität verloren“, man müsse „wieder ganz von vorne anfangen“. Er hatte deshalb versucht, in diesem Jahr wenigstens ein Kurzfestival zu organisieren. „Aber das wäre dann kein Modular-Festival mehr gewesen, wie es der Besucher mittlerweile erwartet. In den letzten fünf Jahren hat man eine gewisse Messlatte gesetzt“, sagt Stadtjugendring-Vorsitzende Heidi Hofstetter.

Lab30 hat einen anderen Weg gefunden

Das Kunstlabor Lab30, das ebenfalls vom Biennale-Konzept betroffen ist, macht es anders. „Wir haben uns entschieden, unseren zweijährlichen Zuschuss von 30000 Euro zu splitten und mit 15000 jährlich auszukommen“, sagt Barbara Friedrichs. Als Sponsor ist die Stadtsparkasse eingesprungen. „In unserer Szene ist es wichtig, jährlich ein Festival zu bieten“, sagt sie. Das hätte Stefan Sieber auch gerne. Der Stadtjugendring könnte seinen Zuschuss auch gesplittet abrufen. Die Hälfte, also 75000 Euro, wären für ein Festival aber zu wenig. Sieber: „Dann hätten wir Abstriche an der Vielfalt des Programms machen müssen. Das wollten wir nicht.“

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