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Kommentar

20.09.2016

Flugplatzheide: Die Ministerin lässt hoffen

Der Hilferuf der Augsburger Naturschützer ist angekommen: Das Umweltministerium hat ein Auge auf die Flugplatzheide. Natur oder Wohnen, was setzt sich durch?
Bild: Eberhard Pfeuffer

Der Hilferuf der Augsburger Naturschützer ist angekommen: Das Umweltministerium hat ein Auge auf die Flugplatzheide. Natur oder Wohnen, was setzt sich durch?

Bayerns Umweltministerin Ulrike Scharf hat sich den Naturschutz in Städten und Dörfern auf ihre Fahnen geschrieben. Zurecht. Denn Naturgebiete zur Naherholung, aber auch eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt, spielen eine wichtige Rolle, damit sich Menschen in ihrer Heimat wohl fühlen. Gut ist auch, dass der Hilferuf der Augsburger Naturschutzallianz im Umweltministerium gehört und ernst genommen wird.

Denn bei der geplanten Bebauung der alten Flugplatzheide handelt es sich um einen besonders folgenreichen Eingriff. Er würde den letzten Rest dieser ursprünglichen Heidelandschaft wohl unwiederbringlich zerstören und bedrohten Arten ein lebenswichtiges Refugium rauben. Die Regierung von Schwaben vermittelte zuletzt den Eindruck, dass ein Wohnprojekt des Freistaates unbedingt durchgezogen werden soll. Das Umweltministerium hat nun klargestellt, was in Augsburg an Natur auf dem Spiel steht. Bleibt abzuwarten, wer sich durchsetzt. Ministerin Scharf lässt hoffen.

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