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Augsburg

23.11.2017

Für dieses Haus gibt’s neue Pläne

Noch hat eine Änderungsschneiderei Räume im Lechhauser Zentrum, wo die Firma ProTec jetzt den Bauantrag für ein Wohn- und Geschäftshaus bei der Bauverwaltung eingereicht hat. In den vergangenen Wochen und Monaten wurde der erste Entwurf noch einmal in eine konventionellere Form verändert. 
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Noch hat eine Änderungsschneiderei Räume im Lechhauser Zentrum, wo die Firma ProTec jetzt den Bauantrag für ein Wohn- und Geschäftshaus bei der Bauverwaltung eingereicht hat. In den vergangenen Wochen und Monaten wurde der erste Entwurf noch einmal in eine konventionellere Form verändert. 
Bild: ProTec

Der vorgesehene Wohn- und Gewerbebau links des ehemaligen Grünen Kranzes wurde optimiert. Jetzt bekommt er wieder ein konventionelles Gesicht mit Arkaden und Spitzgiebeln.

Neu geplant hat die ProTec Wohn- und Gewerbebau GmbH & Co.KG das Haus, das im Herzen Lechhausens auf dem sogenannten Ruider-Grundstück entstehen soll. Laut Thomas Seban, einem der beiden geschäftsführenden Gesellschafter, wurde der Bauantrag nach Überarbeitung nun eingereicht. Wie er sagt, ist im Erdgeschoss auf rund 300 Quadratmetern Gewerbe vorgesehen. In den drei darüberliegenden Stockwerken werden seiner Auskunft nach 30 Wohneinheiten entstehen.

Fassade zu modern

Der Baukunstbeirat hatte laut Norbert Diener, Leiter des Stadtplanungsamtes, zur Optimierung der Entwürfe geraten und damit die Genehmigungsfähigkeit entscheidend verbessert. Thomas Seban schätzt, dass die erste Planung „zu modern“ ausgefallen war. Anstelle der „monolithischen Fassade“ werde nun eine etwas konventionellere Bauweise angestrebt. Weil zum Grünen-Kranz-Platz hin keine Balkone gewünscht sind, erhalten die Wohnungen jetzt bodentiefe Fenster über einer Arkade zu den Geschäften. Außerdem bilden zwei nebeneinanderliegende Giebeldächer den oberen Abschluss. Ein Flachdach im rückwärtigen Gebäudeteil über dem Gewerbe, soll laut Seban begrünt werden. Die Erschließung im Inneren erfolge über einen Aufzug und sei komplett barrierefrei.

Die Wohneinheiten sind laut Seban wie folgt eingeteilt: 26 Einheiten bestünden aus Ein- und Zwei-Zimmer-Wohnungen, vier Einheiten seien drei bis vier Zimmer groß. Der Abriss des Ruiderhofes, wo derzeit noch eine Schneiderei ansässig ist, werde voraussichtlich im ersten Quartal 2018 erfolgen. Jetzt hofft der ProTec-Chef, dass die Genehmigung der Pläne innerhalb der von der Stadt in Aussicht gestellten vier Monate erfolgt. Dann wäre ein Baubeginn im zweiten Quartal 2018, die Fertigstellung Ende 2019 möglich. Die Gesamtinvestition beziffern der Lechhauser Seban und sein Kompagnon Armin Birk auf „sicher sieben Millionen Euro“. Bislang sei die in Gersthofen ansässige ProTec noch nicht in die Vermarktung gegangen. Die größte Herausforderung sei die Tiefgarage gewesen, in der neben den vier oberirdischen 13 Stellplätze zur Wohnanlage in der Humboldtstraße gehören werden. Die Zufahrt erfolge über die „namenlose Straße“ – einem Abzweig von der Elisabethstraße.

Einvernehmlich gelöst

Obwohl umgeplant werden musste, beschreibt Seban die Zusammenarbeit aller Beteiligten als zu jeder Zeit einvernehmlich und lösungsorientiert. Das Stadtplanungsamt, Klemens Bentlage als Vertreter der nebenan bauenden Kirchenstiftung und die Aktionsgemeinschaft Lechhausen hätten kooperativ und konstruktiv über die Bebauung beraten. Die gesamte Wohnnutzfläche beziffert Seban auf 1600 Quadratmeter. In unmittelbarer Nachbarschaft entsteht die Sozialstation.

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