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Natur

27.06.2019

Gartenvielfalt lockt Besucher an

Mit einem Imkergarten beteiligte sich Familie Denk am Tag der offenen Gartentür in Hochzoll und Umgebung.
Bild: Annette Zoepf

Die Mitglieder des Gartenbauvereins Hochzoll präsentierten ihre blühenden Grünoasen

Der Grundton im Garten ist ein durchgängiges sonores Summen. Zuerst bemerkt der Besucher nicht, woher das Geräusch kommt, dann aber wird beim Blick über die Pflanzen im vorderen Gartenbereich klar – es sind die Bienen in und um ihre Bienenstöcke fliegend im Garten der Familie Denk im Spickel. Im hinteren Bereich des Gartens stehen sieben Bienenstöcke, mitten im Stadtteil. Im Imkergarten der Artenvielfalt blühen vor allem Pflanzen, die den Bienen Nektar liefern. Seit 20 Jahren schon hält Familie Denk Bienen. Ihr Garten ist im vorderen Bereich ein Nutzgarten mit Frühbeeten und Kräutern, im hinteren Bereich schattiger Sitzbereich hinter Zitronenbäumchen.

Bereits zum sechzehnten Mal hatte der Obst- und Gartenbauverein Augsburg-Hochzoll den Tag der offenen Gartentür initiiert. Die Vielfalt der unterschiedlichen Gartengestaltungen als Ausdruck von Lebensqualität und Tradition soll dabei zum Ausdruck kommen. Alle drei Jahre öffnen Bürger aus Hochzoll und den angrenzenden Stadtteilen ihre Gärten, erläutert Vorstandsmitglied Irmgard Kurz..

Die Besucher erleben starke Kontraste. Im Orientalischen Ziergarten der Tanzlehrerin Claudia Specht dominieren raue Hölzer und Muscheln, Funde vom Strand, aufgefädelt als raumteilende Elemente und schwingende Tücher die leicht exotische Atmosphäre. Eine gemütliche Lounge lädt zum Sitzen ein, Palmwedel decken ein Vordach. Keine 50 Meter weiter steht der Besucher bei Familie Vogler zuerst vor einem Wohnhaus aus den 60er Jahren. Geht er um das Haus herum, dann betritt er eine perfekt gepflegte rund geschwungene weite Rasenfläche, umgriffen von vielfältigen Staudenbeeten. Vor allem mehrjährige Stauden stehen hier, das jährliche Vorziehen der Stauden wäre zu mühsam.

Manche Besucher suchen das Gespräch mit den Gartenbesitzern, fachsimpeln, vergleichen die Pflanzen. Wieder andere spazieren nur langsam durch den Garten, schauen und staunen, und freuen sich an den neuen Eindrücken. Irmgard Kurz hatte wie alle Gartenbesitzer Getränke und Knabbereien bereitgestellt. Der Besucherandrang war groß, meist mit dem Rad fuhren die Interessierten von Garten zu Garten In drei Jahren haben sie dazu wieder Gelegenheit.

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