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Augsburg

13.07.2013

Grillplätze: Wo Fleisch und Wurst brutzeln dürfen

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Der Sommer lockt: Zeit zum Angrillen. Wer weder Garten noch Balkon hat, sollte jedoch beachten, wo er sein Fleisch brutzelt. Denn Grillen ist nicht überall erlaubt.

In den kommenden Tagen klettern die Temperaturen auf sommerliche Werte: Die besten Voraussetzungen, um in Augsburg und Umgebung den Grill auszupacken. Allerdings gilt es dabei einiges zu beachten. Denn Grillen ist nicht überall gestattet.

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Wer wild grillt, muss zahlen. Laut Umweltreferent Rainer Schaal sind das in der Regel 35 Euro. In Naturschutzgebieten und auf besonders geschützten Flächen kostet es mehr. Das Ordnungsamt kontrolliert.

Wildgrillen ist auch auf den Kiesbänken verboten

Allerdings ist es für die Stadt ein Kampf gegen Windmühlen. "Wildgrillen ist in Augsburg Standard", sagt Schaal. Auch auf den Kiesbänken in Lech und Wertach ist das Grillen verboten. Darauf macht Schaal ausdrücklich aufmerksam. Allerdings sei es bis zu einem gewissen Grad toleriert. Nimmt es aber überhand, schreitet die Stadt ein.

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Gerade an der Wertach habe es vergangenes Pfingsten massive Beschwerden von Anwohnern und Naturschützverbänden gegeben, so Schaal. Vor allem Lärm, Qualm und Müll bereiten Probleme. Diejenige, die grillen und feiern, verstehen das häufig nicht. "Die Einsicht ist gleich Null", sagt Schaal.

Zehn ausgewiesene Grillplätze gibt es im Augsburger Stadtgebiet. Sie sind auf den öffentlichen Grünflächen der Stadt durch Schilder ausgewiesen. Dort stehen auch Behälter, in denen man die Asche entsorgen kann.

Lagerfeuer sind verboten

Allerdings auch hier gilt: Wurst und Fleisch darf nur auf einem Grill gebrutzelt werden. Lagerfeuer sind verboten. Die Stadt hat auf ihrer Homepage weiterführende Informationen zum Grillen in Augsburg veröffentlicht.

Auch die Feuerwehr in Augsburg rät den Grillfreunden nur auf den ausgewiesenen Flächen zu grillen. Zwar habe die Waldbrandgefahr laut Feuerwehr-Pressesprecher Friedhelm Bechtel in den vergangenen zwei Wochen deutlich abgenommen, dennoch sei immer Vorsicht geboten. Schnell tragen Windböen die Glut in den Wald.

Die Feuerwehr warnt vor Spiritus

Doch auch für den Menschen besteht den Gefahr. "Man sollte den Grill nie unbeaufsichtigt lassen - schon gar nicht, wenn Kinder dabei sind", sagt Feuerwehrsprecher Bechtel. Feuer wirke gerade auf Kinder unglaublich anziehend. Zudem warnt er vor Spiritus oder Benzin, um den Grill anzuzünden. Denn diese können bei Umgebungstemperatur verdunsten und sich zu einer hochentzündlichen Dampfwolke entwickeln.

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So grillen Sie richtig

Feuerwehrmann Bechtel erinnert sich an einen schlimmen Unfall vor einigen Jahren in Augsburg. Damals entzündete ein Mann noch heiße Kohle mit Spiritus. Es kam zu einer Verpuffung. Die brenndende Dampfwolke verbrannte zwei Kinder, die in der Nähe des Grills auf dem Boden gesessen hatten. Besser geeignet sind deshalb Grillanzünder, Trockenspiritus oder Brennpasten.

Tipps der Feuerwehr zum sicheren Grillen. Weitere Fragen zum Brandschutz beantwortet die Feuerwehr Augsburg unter Tel. 324-37400.

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So haben unsere Leser die Grillsaison eröffnet
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