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Handel: Annastraße ist vorerst der Verlierer

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Kommentar Von Marcus Bürzle
01.05.2019

Peek & Cloppenburg bliebt in der Viktoriapassage. Das ist ein Gewinn für das Bahnhofsumfeld. Doch was passiert in der Annastraße?

Für die Viktoriapassage und das Umfeld des Hauptbahnhofs ist es eine gute Nachricht: Peek & Cloppenburg bleibt. Für die Annastraße ist das eine schlechte Nachricht: Der große zentrale Leerstand im Woolworth-Gebäude bleibt – zumindest erst einmal. Daher fällt es so schwer, den Schritt des Modehauses zu bejubeln oder zu bedauern.

Hätte die Viktoriapassage ihren Hauptmieter verloren, wäre dort eine große Lücke entstanden. Eine Passage ohne Zugpferd kann kaum laufen. Und ein vor sich hin dümpelndes Gebäude direkt am Bahnhof, einem Tor zur Stadt, kann sich niemand wünschen. Im Windschatten des Modehauses haben sich nun weitere Geschäfte für die Passage entschieden, die aktuell umgebaut wird. Es wird spannend sein, wie sie künftig angenommen wird – auch mit Blick auf das erst im Vorjahr neu eröffnete Helio schräg gegenüber. Den Preis für die positive Entwicklung dort bezahlt vorerst die Annastraße.

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Annastraße fehlt ein Magnet

Seit Jahren wurde Peek & Cloppenburg dort sehnlich erwartet – als Magnet für die Kunden. Nun hat sich der Plan zerschlagen und der große Leerstand bleibt. Es fehlt nicht nur ein Zugpferd, der ewige Leerstand schadet auch dem Bild und dem Ruf der zentralen Einkaufsstraße. Zuletzt kamen zwar neue Läden in die Straße. Das leer stehende Woolworth-Gebäude muss aber dringend belebt werden.

Lesen Sie auch: Peek & Cloppenburg gibt der Viktoriapassage einen Schub

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