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Augsburg

17.03.2015

Kommentar: Das Max-Fest darf nicht sterben

2010 gab es das letzte große Straßenfest in der Maxstraße.
Bild: Alexander Kaya (Archiv)

Die Lebensqualität der Stadt Augsburg hängt von der kulturellen Vielfalt ab. Das Max-Fest würde einen wichtigen Beitrag dazu leisten.

Mit vielen Veranstaltungen und Aktionen wird in diesem Jahr für die umgestaltete Augsburger Innenstadt geworben. Ein richtiger und wichtiger Schritt, um wieder mehr Menschen aus dem Umland für Augsburg zu begeistern.

Max-Fest muss 2016 endlich wieder stattfinden

Was im Terminkalender jedoch fehlt, ist ein großes zentrales mehrtägiges Stadtfest. Eine Veranstaltung wie das legendäre Max-Fest, benannt nach der Maximilianstraße als Standort. Es ist gut, dass die City Initiative Augsburg als Veranstalter nicht locker lässt, um für die Veranstaltung zu kämpfen. Für das Jahr 2015 geht nichts mehr, aber 2016 muss es als klare Zielvorgabe ausgegeben werden. Nicht jedem mag die Form des Festes gefallen, doch die Zahl der Unterstützer überwiegt eindeutig. Der Zuspruch in früheren Jahren bestätigt dies. Das Fest wird von den Menschen angenommen. Zehntausende Besucher sind Beleg dafür. Max hat sich als Marke etabliert.

Sicherheitsauflagen sind kein K.-o.-Kriterium für Max-Fest

Es geht deshalb nicht darum, das Fest infrage zu stellen, sondern darum, entsprechende Rahmenbedingungen für eine Austragung zu schaffen. Dass hier der Sicherheitsaspekt eine wichtige Rolle spielt, ist klar. Aber Sicherheitsauflagen dürfen bei genügend zeitlicher Vorplanung kein K.-o.-Kriterium sein. Das Max-Fest darf nicht sterben.

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