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Fazit

20.02.2018

Messen ziehen weniger Besucher an

„Immobilientagen“ und „Bau im Lot“ setzt das Wetter zu, aber die Veranstalter sind dennoch zufrieden. Die „Gloria“ muss um ein spezielles Publikum buhlen

60 Veranstaltungen gehen in diesem Jahr auf dem Gelände der Messe Augsburg über die Bühne – am vergangenen Wochenende standen die Messen „Immobilientage“ gekoppelt mit der „Bau im Lot“ und von Donnerstag bis Samstag die Kirchenmesse „Gloria“ auf dem Programm. Alle drei Veranstaltungen blieben zwar am Ende hinter den erhofften Besucherzahlen zurück, doch die Organisatoren ziehen dennoch ein positives Fazit.

Den „Immobilientagen“ und der „Bau im Lot“ wurde am Ende der starke Schneefall am Samstag zum Verhängnis. „An diesem Tag kamen deutlich weniger Besucher als erwartet“, resümieren die Organisatoren Bernd Böhme von „Böhme Event Marketing“, und Joachim Heinze, Sprecher des Vereins „Qualität am Bau“. Insgesamt waren 30000 Gäste für beide Messen an drei Tagen erwartet worden, 26000 sind es am Ende gewesen. Dennoch sind Heinze und Böhme zufrieden: „Die Besucher, die kamen, hatten feste Pläne und Absichten. Es waren also qualitativ gute Besucher“, so Heinze, verantwortlich für die „Bau im Lot“.

Das bestätigt auch Böhme für die „Immobilientage“. Die Kaufbereitschaft und das Interesse für die vorgestellten Objekte sei groß gewesen. Die niedrigen Sparzinsen würden die Menschen dazu animieren, ihr Geld lieber ins Eigenheim zu investieren, als es aufs Konto zu legen. Das habe man deutlich spüren könne, so die Veranstalter.

Während die „Immobilientage“ sowie die „Bau im Lot“ trotz des diesjährigen Besucherrückgangs seit Längerem zu den publikumsstärksten Messen in Augsburg gehören, richtet sich die „Gloria“, die von vergangenen Donnerstag bis Samstag stattfand, an ein ganz spezielles Publikum mit demnach deutlich geringerer Besucherzahl. 4200 Gäste wurden in diesem Jahr registriert und damit der Wert aus dem Vorjahr bestätigt. Insgesamt blieb man aber hinter den kalkulierten 5000 Besuchern zurück. Für die Veranstalter dennoch kein Beinbruch. „Wir sind mit dieser Zahl für diese Art Messe zufrieden“, so Oliver Griesz, Leiter Marketing und Kommunikation der Messe Augsburg. Die „Gloria“ spreche ein ganz spezielles Publikum an, zu dem Küster, Mesner, Pfarrer und Gemeindevorsteher gehörten. Entsprechend seien die Erwartungen an die Gästezahlen andere, als bei Messen wie der „Bau im Lot“ oder der „Jagen und Fischen“. Die „Gloria“ überzeuge vielmehr durch ihre Einzigartigkeit. Im deutschsprachigen Raum ist sie laut Griesz das einzige Angebot dieser Art. Die 90 Aussteller aus zehn Ländern würden die Plattform daher schätzen. Das bestätigt Richard Eisele von Dürr Turmuhren-Glocken: „Es braucht die ,Gloria‘ auf jeden Fall als Treffpunkt für die Branche. Deshalb sind wir beim nächsten Mal auch wieder dabei.“ Das wird im Jahr 2020 sein. Ein genauer Termin steht noch nicht fest, dass die „Gloria“ wieder stattfinden wird, ist laut Griesz jedoch sicher.

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