Newsticker
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder: Lockdown bis Mitte Februar verlängern

22.07.2020

Plastikfrei einkaufen

Drei Tipps in Corona-Zeiten

Verpackungsfrei einkaufen ist durch die vielen Wegwerfartikel in der Corona-Pandemie eine Herausforderung geworden. Wie es dennoch gelingen kann, weiß Sylvia Schaab, Sprecherin vom Forum Plastikfreies Augsburg.

Unnötigen Müll vermeide man am besten, erklärt sie, indem man eigene Behälter zum Einkaufen mitnehme. Seit März gibt es allerdings eine Empfehlung des bayerischen Ministeriums für Umwelt und Verbraucher, sicherheitshalber auf das Befüllen von mitgebrachten Behältern zu verzichten. Trotzdem haben Konsumenten verschiedene Optionen. Sie könnten beispielsweise auf Mehrwegverpackungen setzen. Das, sagt Schaab, sei auch in der Corona-Zeit möglich.

Verpackungsfrei einkaufen kann man dennoch in vielen Geschäften. Speziell dafür ausgerichtete Läden, weiß die Expertin, sind auch auf die Corona-Situation eingestellt und bieten den Service weiterhin an. Grundsätzlich, sagt sie, sei es einfacher, in inhabergeführten Geschäften mit eigenen Behältern einkaufen zu gehen. Beim Bäcker, rät sie, könne man sich die Sachen einfach auf die Hand geben lassen und auf seiner Seite der Theke selbst einpacken. Läden, bei denen ein eigener Behälter mitgebracht werden könne, erkenne man generell an dem „Bring’s mit“-Aufkleber an der Tür.

Nachhaltigkeit spiele in der Pandemie wieder verstärkt eine Rolle, glaubt Schaab: „Der Müll, den wir als Gesellschaft in den vergangenen Wochen durch die vielen To-go-Verpackungen und die Einwegprodukte wie Mundschutz produziert haben, bringt doch einige Menschen zum Nachdenken.“ Auf Fertigprodukte wie Brot, Aufstriche oder vegane Milchalternativen rät die Expertin zu verzichten. (AZ)

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren