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Augsburg

29.11.2018

Preis: Die Augsburger Retter hoffen auf vielen Stimmen

In Augsburg ziehen die Hilfsorganisationen an einem Strang - in einer Arbeitsgemeinschaft. Nun haben sie die Chance, einen renommierten Preis zu bekommen.
Bild: Klaus Rainer Krieger

Die Augsburger Hilfsorganisationen haben ein Projekt gegen Gewalt gestartet - weil das Thema zunehmend ein Problem ist. Nun hoffen sie auf einen Preis dafür.

Auch die Retter werden mit einer zunehmenden Gewaltbereitschaft konfrontiert. Obwohl sie kommen, um zu helfen, sehen sich auch die Helfer von Rettungsdiensten immer öfter Angriffen ausgesetzt. Die Arbeitsgemeinschaft der Augsburger Hilfsorganisationen befasst sich deshalb schon länger mit dem Thema. Und sie hat nun, nachdem ein Projekt namens „Gemeinsam gegen Gewalt“ ins Leben gerufen wurde, die Chance, einen renommierten Preis auf Bundesebene einzuheimsen.

Bei dem Projekt, das in diesem Jahr als Pilotversuch gestartet wurde, geht es um Kursangebot für ehrenamtliche Retter. Die Kurse sollen den Helfern mit einfache Maßnahmen und Verhaltensregeln vermitteln, mit denen gefährliche Auseinandersetzungen vermieden werden können. Sie sollen auch lernen, wie sie durch Selbstbehauptung und einfache Selbstverteidigungstechniken ihre Chancen in einer solchen Situation verbessern.

Der Polizeisportverein Augsburg hilft bei den Kursen mit

Als Partner arbeitet an den Kursen der Polizeisportverein mit. Die Kosten für das Pilotprojekt trägt, trägt die Arbeitsgemeinschaft der Hilfsorganisationen – in ihr haben sich Arbeiter-Samariter-Bund, Rotes Kreuz, die DLRG, die Johanniter-Unfallhilfe, die Malteser sowie als assoziiertes Mitglied das Technische Hilfswerk zusammen geschlossen.

Noch bis zum Montag, 3. Dezember, 12 Uhr, läuft eine Abstimmung im Internet. Es geht um den Förderpreis „Helfende Hand“, der vom Bundesinnenministerium vergeben wird. Bei dem Publikumspreis können Internetnutzer für ihren Favoriten stimmen. Momentan liegt die Arbeitsgemeinschaft mit ihrem Anti-Gewalt-Projekt vorn, mit fast 2000 Stimmen. Doch das ist nur ein Zwischenstand. „Jede Stimme ist bis Montag wichtig“, sagt Raphael Doderer, der Medienbeauftragte der Arbeitsgemeinschaft.

Eine Reportage für das Projekt lesen Sie hier: Rettungskräfte lernen Umgang mit Gewaltsituationen

Direkt zur Stimmabgabe für den Förderpreis Helfende Hand gelangt man hier.

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