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Augsburg

07.06.2019

Pro Augsburg setzt auf eine OB-Kandidatin

Claudia Eberle (rechts) soll OB-Kandidatin von Pro Augsburg werden. Die Stadträte Rudolf Holzapfel und Beate Schabert-Zeidler stehen an der Seite der 49-Jährigen.  
Bild: Peter Fastl

Pro Augsburg geht am 15. März 2020 mit einer OB-Kandidatin ins Rennen. Die langjährige Stadträtin Claudia Eberle tritt an.

Die Führung der Bürgervereinigung Pro Augsburg hat ihre Wahl getroffen: Stadträtin Claudia Eberle, 49, soll als Oberbürgermeisterkandidatin ins Rennen gehen. Offiziell nominiert wird die IT-Expertin bei einer Mitgliederversammlung am 23. Juli. An diesem Abend wird zudem die Stadtratsliste von Pro Augsburg aufgestellt. Derzeit ist die Bürgervereinigung mit vier Stadträten vertreten. Neben Fraktionschefin Claudia Eberle sind es Beate Schabert-Zeidler, Thomas Lis und Rudolf Holzapfel. Das Quartett will bei der Wahl am 15. März antreten.

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Dass Pro Augsburg einen OB-Kandidaten kürt, war bekannt. Dass die interne Wahl auf Claudia Eberle gefallen ist, kann politische Beobachter nicht gänzlich überraschen. Die 49-Jährige agiert seit Herbst 2018 als Fraktionsvorsitzende. Ihre Bereitschaft für die Spitzenkandidatur begründet die erfahrene Kommunalpolitikerin wie folgt: „Mir ist es ein Herzensanliegen, dass sich die Menschen in allen Stadtteilen Augsburgs wohlfühlen.“ Augsburg soll dabei Heimat bleiben, ein funktionierendes Vereinsleben haben, ein florierender Standort für heimische Unternehmen sein und als wichtiger Bildungsstandort gestärkt werden.

Pro Augsburg: Das sind die Themen der OB-Kandidatin 

Für die Zukunft setzt sich die IT-Expertin Claudia Eberle besonders dafür ein, mit konkreten Digitalisierungsprojekten die Prozesse der Stadtverwaltung zu vereinfachen, beispielsweise mit digitalen Bauakten, die eine Bearbeitung von Bauanträgen stark beschleunigen werden. Claudia Eberle ist seit nunmehr 23 Jahren in der Kommunalpolitik aktiv. Im Alter von 26 Jahren zog sie im Jahr 1996 für die CSU in den Stadtrat ein. Aufgrund interner Konflikte in der CSU wechselte die Stadträtin mit einigen anderen Mitstreitern im Jahr 2011 zur Gruppierung CSM (Christlich Soziale Mitte).

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Für die CSM zog Eberle im Jahr 2014 in den Stadtrat ein. Drei Stadträte waren es anfangs bei der CSM. Rolf Rieblinger und Dimitrios Tsantilas kehrten in der laufenden Periode zur CSU zurück. Eberle war somit Einzelkämpferin. Ihr politischer Handlungsspielraum war damit eingeschränkt. Daher war ein Wechsel zu Pro Augsburg im Juli 2017 die Konsequenz. Claudia Eberle wurde Mitglied der Fraktion von Pro Augsburg.

In Reihen der Bürgervereinigung hat sich die Mutter von zwei Töchtern im Alter von 18 und 20 Jahren einen hervorragenden Ruf erworben. Vereinsvorsitzender Rolf Ricker sagt: „Claudia Eberle zeichnet sich durch strategisches Denken und Handeln sowie tiefe Heimatverbundenheit aus.“

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