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ADFC

26.04.2013

Radeln für die Energiewende

Auf der Wunschliste steht eine bessere Erreichbarkeit der Bahnhöfe

Wie muss Verkehrspolitik im Zeichen der Energiewende aussehen und welchen Stellenwert nimmt das Fahrrad als Verkehrs- und Transportmittel dabei ein? Mit diesen Fragen beschäftigte sich der Allgemeine Deutsche Fahrradclub Bayern (ADFC) bei seiner 20. Fachtagung vergangenen Mittwoch im Augsburger Landratsamt.

„Radfahren ist ein zentraler Aspekt der Energiewende und das muss in der politischen Förderung künftig ernst genommen werden“, so Katrin Schömann von der Friedrich-Ebert-Stiftung, die gemeinsam mit dem ADFC die Fachtagung ausrichtete. Das gemeinsame Nutzen von Rädern, der Ausbau der Radwege und die gute Erreichbarkeit etwa von Bahnhöfen sollten deshalb künftig stärker forciert werden.

Augsburg hatte den Teilnehmern als Stadt mit der einzigen, voll ausgebauten Radstation in Bayern ein gutes Beispiel zu bieten, wie Radfahren künftig attraktiver gemacht werden kann, was die allgemeine Situation der Radfahrer in der Fuggerstadt angeht, hat Armin Falkenhein, Vorsitzender des ADFC Bayern, jedoch noch eine lange Wunschliste. „Die Schwachstelle Grottenau sollte umgehend angegangen werden“, fordert er.

Auch sollten Lücken im Radwegenetz geschlossen werde. „Aber bei der Fahrradwegweisung ist Augsburg Spitze“. (jus)

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