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Augsburg

18.10.2017

Riegele baut seine eigene "Seilbahn" für Gäste

Die Brauerei Riegele plant eine neue Attraktion für Gäste.
Bild: Silvio Wyszengrad

Die Brauerei Riegele will ihren 58 Meter hohen Schornstein kommendes Jahr für die Öffentlichkeit zugänglich machen. Für Wagemutige gibt es einen besonderen Weg nach unten.

Die Brauerei Riegele plant kommendes Jahr, ihren 58 Meter hohen Schornstein für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. In 50 Metern Höhe soll eine Aussichtsplattform installiert werden, die über eine absturzsichere Leiter mit speziellem Sicherungssystem zugänglich gemacht wird. Der Weg nach unten soll im unteren Bereich über eine Art Seilbahn zurückgelegt werden – Wagemutige können sich mit dem Karabiner in ein schräg nach unten gespanntes Seil einklinken und so direkt in den Biergarten „fliegen“.

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Der Schornstein wird momentan statisch verstärkt.
Bild: Silvio Wyszengrad

„Man sollte schon schwindelfrei sein“, sagt Brauerei-Seniorchef Sebastian Priller, der die Idee hatte. Er kletterte bei Wartungsarbeiten einmal auf den Schornstein, nachdem ihn ein vom Betriebsrat organisierten Ausflug in einen Hochseilgarten begeistert hatte. „50 Meter auf der Leiter sind hoch. Von unten sieht so etwas immer nach weniger aus als von oben. Aber ganz klar: Sobald der TÜV die Anlage kommendes Jahr freigegeben hat, will ich der Erste sein, der sie ausprobiert.“

Riegele: Zu den Investitionskosten schweigt Priller

Zunächst sei das Angebot für Gruppen nach Anmeldung geplant, weil Sicherungspersonal anwesend sein muss. „Aber vielleicht öffnen wir auch an Samstagen für einzelne Kunden.“ Man sei noch dabei, den Preis für das luftige Vergnügen zu kalkulieren. Start soll zur Biergartensaison 2018 sein.

Zu den Investitionskosten schweigt Priller sich aus. Allerdings lässt er durchblicken, dass er sich das Projekt anfangs einfacher vorgestellt habe. Aus Gründen der Statik muss der Schornstein innen mit Stahlbetonringen verstärkt werden. „Wir bauen einen Kamin im Kamin.“ Das Pferseer Metallbauunternehmen Castro ist für die Plattform zuständig. Der Schornstein mit dem Riegele-Schriftzug ist nicht mehr in Betrieb, weil die Brauerei von Heizöl auf Erdgas umgestellt hat. „Wir wollen ihn aber erhalten und haben uns die neue Nutzung überlegt“, so Priller. Baurechtlich ist die Plattform genehmigt, wie er sagt.

„Man sollte schon schwindelfrei sein“, sagt Brauerei-Seniorchef Sebastian Priller.
Bild: Silvio Wyszengrad
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