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Augsburg

12.12.2020

Sicherheit: Die Stadt Augsburg stellt die Ordnungsverwaltung neu auf

Der Ordnungsdienst und die Ordnungsbehörde werden unter dem Dach des Bürgeramtes zusammengeführt.
Bild: Silvio Wyszengrad

Der Ordnungsdienst und die Ordnungsbehörde in Augsburg werden unter dem Dach des Bürgeramtes zusammengeführt. Was es damit auf sich hat.

Die Stadt Augsburg legt zum ersten Januar die Ordnungsbehörde im Bürgeramt der Stadt mit dem Verkehrsüberwachungs- und Ordnungsdienst zusammen. Dadurch sollen Arbeitsprozesse gestärkt und Schnittstellen abgebaut werden, verdeutlichte Ordnungsreferent Frank Pintsch ( CSU) in der Sitzung des Ausschusses für Digitalisierung, Organisation und Personal. Als Vorteil nannte Pintsch unter anderem die Stärkung der "Servicestelle Veranstaltungen", die in der Ordnungsbehörde angesiedelt ist. Mit ihren zusätzlichen Kompetenzen wird sie ab Januar als Lotsenstelle fungieren.

Änderung in Augsburgs Ordnungsverwaltung: Neue Ansprechpartner für Veranstalter

Dort werden dann sowohl Anmeldungen für Veranstaltungen als auch Anträge für Sondernutzungen entgegengenommen und deren Bearbeitung koordiniert. Das würde Verbesserungen für Veranstalter, etwa in den Bereichen Sport, Gastronomie, Kultur und Club-Kultur mit sich bringen, versprach Pintsch.

Die Ordnungsbehörde begleitete den Stadtsommer, der dieses Jahr kulturelle Veranstaltungen in der Innenstadt ermöglichte, wie etwa den Kulturbiergarten am Königsplatz.
Bild: Peter Fastl

Bereiche wie der Vollzug des Gewerberechts mit Gastronomie und Veranstaltungen, das Versammlungsrecht, der Vollzug des Waffenrechts, aber auch die Überwachung der Einhaltung der Regelungen durch den Ordnungsdienst sind künftig in einem Amt zusammengeführt. "Sicherheit und Ordnung spielen für die Augsburger Bürgerinnen und Bürger zu Recht eine wichtige Rolle. Wir leben in einer sehr sicheren Stadt, dies soll auch in Zukunft so bleiben", sagt CSU-Fraktionsvorsitzender Leo Dietz in einer Mitteilung. Die vergangenen Monate hätten gezeigt, welche Bedeutung der Augsburger Ordnungsverwaltung zukomme. Die konsequente Überwachung der geltenden Hygieneregeln im öffentlichen Raum durch Ordnungsdienst und Polizei, aber auch die Begleitung des Stadtsommers mit einer friedlichen Nutzung der Innenstadt durch die Ordnungsbehörde wurden als Beispiele genannt. (ziss)

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12.12.2020

Schön dann werden ja Mittel frei, vielleicht kann man die ja dann so sinnstiftend investieren wie Nürnberger Polizei (ENOK 6.2). Würde irgendwie zum Augsburger Ordnungsdienst passen.

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