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Augsburg

16.11.2015

Tiefgarage an der Stadtmetzg muss saniert werden

Die Tiefgarage Stadtmetzg liegt unterhalb des Leonhardsbergs. Das Bauwerk ist stark beschädigt. Die Stadt will daher die Tiefgarage in den Jahren 2016 und 2017 sanieren.
Bild: Anne Wall

Die Tiefgarage an der Stadtmetzg in Augsburg weist gravierende Schäden auf. Die Stadt muss handeln - doch das wird teuer.

Die Tiefgarage Stadtmetzg liegt etwas verborgen in der Augsburger Innenstadt. Wer dort parkt, erkennt auf einen schnellen Blick, dass das Bauwerk in die Jahre gekommen ist. Die Schäden an Wand und Decke sind erkennbar. Daher sieht sich die Stadt zum Handeln genötigt. Eine Sanierung der maroden Tiefgarage ist unaufschiebbar, damit die insgesamt 142 Parkplätze weiterhin zur Verfügung gestellt werden. Gesamtkosten von 3,2 Millionen Euro fallen an. Die Arbeiten sollen nächstes Jahr starten. Die Tiefgarage liegt unterhalb des Leonhardsbergs. Es gibt 112 Dauerstellplätze, die an Anwohner und Gewerbetreibende vermietet sind. Hinzu kommen 30 öffentliche Parkplätze, die für Kurzzeitparker gedacht sind.

Massive Schäden

Untersuchungen haben ergeben, dass die Schäden massiv sind. Der Zustand wird daher als „sehr kritisch“ bewertet. Das heißt nicht, dass das Bauwerk einsturzgefährdet ist, doch ohne Sanierungsarbeiten müsste die Tiefgarage aus sicherheitstechnischen Gründen gesperrt werden. Deshalb sieht die Stadt Augsburg, in deren Eigentum die Tiefgarage ist, keine Alternative zur Sanierung. Gutachter fanden unter abderem undichte Bauteile und Schäden im Beton der Decke, die durch Streusalz verursacht wurden.

Erschwerend kommt hinzu, dass es auch am Gehweg an der sogenannten Hochbrücke (Leonhardsberg) Beeinträchtigungen gibt. Von dort dringt Feuchtigkeit in einen Teil der Garage ein. Für eine Beseitigung dieser Schäden ist ein Betrag von 400000 Euro veranschlagt, der in den Gesamtkosten von 3,2 Millionen beinhaltet ist. Die Bauarbeiten sind für die Jahre 2016 und 2017 vorgesehen.

Finanzierung aus Parkraumrücklage

Bei der Finanzierung kann sich die Stadt aus der Parkraumrücklage bedienen, daraus sollen 1,5 Millionen Euro fließen. In die Parkraumrücklage fließt Geld von Hausbauern, die zum Beispiel wegen der Grundstücksgröße nicht die dafür erforderlichen Stellplätze bauen können. Dies ist gerade in der Innenstadt häufig der Fall. Diese Bauherren können stattdessen eine Zahlung an die Stadt leisten, die diese zweckgebunden ausgeben muss.

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