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Augsburg

21.10.2018

Von Asia bis Joghurt: Was die neuen Lokale in Augsburg bieten

Duy Tan Nguyen hat das Restaurant Golden Rice eingerichtet. In Berlin hat er bereits 15 Lokalen ein besonderes Styling verpasst. In Augsburg trägt ein weiteres Restaurant seine Handschrift.
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Duy Tan Nguyen hat das Restaurant Golden Rice eingerichtet. In Berlin hat er bereits 15 Lokalen ein besonderes Styling verpasst. In Augsburg trägt ein weiteres Restaurant seine Handschrift.
Bild: Silvio Wyszengrad

Plus Blaue Kappe, Golden Rice und Yoboni Soho: Neue Lokale in Augsburg kommen gut an. Warum? Ein Blick auf die Speisekarten.

Über mangelndes Interesse kann sich Christoph Steinle und sein Team von der Blauen Kappe nicht beklagen: Seit dem Start Anfang Oktober ist das Lokal jeden Abend bis auf den letzten Platz besetzt. „Unsere Gäste benötigen bei dem Andrang momentan fast immer eine Reservierung“, sagt der Pächter. 62 Sitzplätze sind derzeit im Angebot. Es sollen noch ein paar mehr werden. „Wir werden noch etwas aufstocken. Einige Tische sind derzeit noch beim Schreiner.“

In der "Blauen Kappe" sind die Plätze jeden Abend gut gefüllt.
Bild: Annette Zoepf

Sein Team und er freuen sich über das große Interesse an der Neueröffnung an angestammter Adresse. Koch Benjamin Mitschele, der sich durch die „Alte Liebe“ in Augsburg einen Namen gemacht hat und gemeinsam mit Christoph Steinle die Bar „Oh Boi“ betreibt, steht dem Küchenteam beratend zur Seite. „Er ist sehr zufrieden, wie die Speisenauswahl ankommt. Der Hit ist momentan das Tatar, an zweiter Stelle kommt überraschend das Kaninchen“, erzählt Steinle. In Kürze soll es zusätzlich wöchentlich wechselnde Gerichte geben, damit die Stammgäste auch genügend Abwechslung haben. Dann sollen auch die kleinen Gerichte, die für die Bar bestimmt sind, eingeführt werden. „Das haben wir bislang noch nicht geschafft. An diesen Plätzen muss übrigens nicht reserviert werden. Nur sind die erfahrungsgemäß auch schnell weg.“ Generell werde versucht, die Tische Abends zweimal zu vergeben. So erhält, wer online einen Tisch reserviert, die Nachricht, dass der Platz für zweieinhalb Stunden gebucht ist. „Wenn jemand länger bleiben will, dann ist das auch kein Problem. Dann ruft der Gast am besten an und sagt das bei der Reservierung dazu.“

Die Deko im Golden Rice stammt aus Vietnam

Im asiatischen Restaurant „Golden Rice“ an der Ecke Johannes-Haag-Straße, Lechhauser Straße ist eine Reservierung ebenfalls empfehlenswert. Das Lokal, das vornehmlich vietnamesische Küche, aber auch Gerichte aus anderen Ländern des asiatischen Raums bietet, hat seit rund sechs Wochen geöffnet. Acht Monate musste das Lokal, in dem sich früher viele Jahre der Wienerwald befand, saniert und umgebaut werden. Rund 150 Sitzplätze stehen nun bereit, verteilt in Nischen und offenen Flächen. Nicht nur die Bambusstangen verleihen dem hellen Restaurant ein asiatisches Flair. „Möbel, Deko und sogar die Teller habe ich in vier Containern aus Vietnam herschiffen lassen“, erzählt Tan, der Manager des Restaurants. Das Ziel des Teams vom "Golden Rice": Sie wollen Augsburgs asiatische Gastronomieszene auf das "nächste Level heben".

Duy Tan Nguyen hat das Restaurant Golden Rice eingerichtet. Der 32-Jährige erstellt Konzepte für Restaurants. In Berlin hat er bereits 15 Lokalen ein besonderes Styling verpasst. In Augsburg trägt ein weiteres Restaurant seine Handschrift.
Bild: Silvio Wyszengrad

Im „Yoboni Soho“ dreht sich fast alles um Joghurt

Bei „Yoboni Soho“ in der Ludwigstraße dreht sich fast alles um den Joghurt. „Der ist unser Steckenpferd“, sagt Geschäftsführerin Thea. In dem Tagescafé steht deshalb die Joghurtinsel im Mittelpunkt. Dort können sich die Gäste zwischen verschiedenen Joghurts und vor allem 30 unterschiedlichen Zutaten (Toppings), wie Früchte, Obst und Honig wählen und sich ihr Gericht selber zusammenstellen. Es gibt aber auch süßes und pikantes Frühstück und wechselnde Mittagsgerichte.

Joghurt in allen Variationen gibt es im Yoboni Soho in der Ludwigstraße. Das Tagescafé hat aber auch andere Speisen im Angebot.
Bild: Silvio Wyszengrad

Hinter dem Konzept steht die CL Holding mit Sitz in Stadtbergen. „Der Augsburger Laden ist die erste Filiale. Es sollen weitere folgen, die als Franchise geführt werden“, sagt die Geschäftsführerin. Dass Soho im Namen des Lokals steckt und es gleichzeitig die Soho-Stage in der Ludwigstraße gibt, sei keine Absicht gewesen. „Das ist reiner Zufall.“

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