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Augsburg

30.07.2010

Zeitreise auf historischem Bürgerfest

Spaß auf dem historischen Bürgerfest in Augsburg. Bild: Kaya

Lagerfeuer, Ritter und die historische Kulisse am Roten Tor: Das Bürgerfest in Augsburg zog bereits Freitagabend viele Besucher an. Von Miriam Zissler

"Gebet Handgeklapper", hieß es zum Einmarsch der Teilnehmer am Roten Tor. Applaus war also gefordert. Und Applaus erhielten Stadthauptmann, Landsknechte und Marketenderinnen, Gaukler und Spielmannszüge und erstmals auch die römische Gruppe Popvlares Vindelicenses, die gestern Abend auf das Festgelände marschierten.

Dort wurden sie unter anderem von Oberbürgermeister Kurt Gribl begrüßt. Er wünschte den Gewandeten, den Veranstaltern und den Besuchern einen schönen Verlauf des Historischen Bürgerfestes. "Wir haben anderen Städten bei der Veranstaltung historischer Feste einiges voraus: Wir brauchen keine künstlichen Kulissen, die großartigen Wallanlagen am Roten Tor bieten ein herrliches Umfeld für dieses Spektakel", sagte er. Gribl mag das Fest vor allem wegen des Flairs, welches das Lagerleben versprüht. Unter freiem Himmel sitzend etwa, an einem Lagerfeuer. "Und wegen des dunklen Biers", sagte er und verabschiedete sich mit einem Lächeln zu eben jenem. Vorbei an Handwerkern, vorbei an Händlern und Honigschnaps. Wer gestern als erstes das Publikum für sich begeisterte, waren die Ritter. Heute und morgen werden sie wieder zeigen, was sie auf dem Rücken ihrer Pferde beherrschen. Doch es gibt noch viel mehr zu sehen.

"Wir wollen nicht nur das Mittelalter darstellen. Deshalb gibt es neben den Römern auch noch einen Skulpturenpfad von Olli Marschall, der die heutige Zeit vertritt", sagte Mitorganisatorin Ursula Stingl von der Interessengemeinschaft Historisches Augsburg. Vor zwei Jahren besuchten rund 45 000 Menschen das Spektakel. Nach dem verregneten Fest 2006 waren die Veranstalter damals sehr zufrieden. Heuer ist Stingl eins wichtig. "Hauptsache, es bleibt trocken." Miriam Zissler

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