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Augsburg: Klimacamp-Aktivisten platzieren Botschaft am Augustusbrunnen

Augsburg

Klimacamp-Aktivisten platzieren Botschaft am Augustusbrunnen

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    Klimacamp-Mitglieder brachten an der Augustus-Statue eine politische Botschaft an.
    Klimacamp-Mitglieder brachten an der Augustus-Statue eine politische Botschaft an. Foto: Andreas Dengler

    Der Augustusbrunnen auf dem Augsburger Rathausplatz ist bereits unter der Holzvertäfelung für den Winter verschwunden. Nur die Statue von Kaiser Augustus ist noch zu sehen. Die exponierte Lage nutzten die Mitglieder des Augsburger Klimacamps, um an der Brunnenfigur ihre Botschaft anzubringen. Auf einem Plakat, das an Augustus' ausgestreckten Arm angebracht wurde, war am Freitagvormittag zu lesen: "Für die Freiheit, für das Leben, Macker von der Straße fegen!" Zusätzlich wurde die Statue des Stadtgründers mit einem Besen versehen. Die junge Frau, die das Schild in der Nacht von Donnerstag auf Freitag anbrachte, sagte: "Der ausgestreckte Arm ist wie dafür gemacht."

    Der feministische Demospruch solle auf die Benachteiligung und Diskriminierung von Frauen aufmerksam machen, erklärte die Aktivistin, die anonym bleiben will. Für sie und die anderen Klimacamp-Mitglieder gehören Klimaschutz und Gleichberechtigung zusammen. Am Freitagmittag wurden das Plakat und der Besen von Mitarbeitern der Stadt Augsburg entfernt. Die Aktion ist nicht die erste dieser Art: Bereits in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag brachten Mitglieder des Klimacamps ein weiteres Plakat an der Brunnenfigur an. Auf dem Banner war folgender Spruch zu lesen: "Rom zerstörte gallische Dörfer. Wir heute die ganze Welt."

    Klimacamp in Augsburg: Kaiser Augustus wird Aktivist

    Bereits für Freitagabend hat das Klimacamp erneut eine Protestaktion rund um den Augustusbrunnen angekündigt. "Wir wollen nichts kaputt machen, sondern nur wichtige Themen in die Stadt bringen", betont die junge Frau. Das Augsburger Klimacamp war das erste in Deutschland - und Vorbild für ein knappes Dutzend weiterer Protestlager, die es aktuell gibt. Bereits seit Sommer 2020 haben die Aktivistinnen und Aktivisten auf dem Augsburger Fischmarkt, direkt neben dem Rathaus, ihr Camp aufgeschlagen.

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