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Augsburg
16.05.2022

Überraschung beim Zukunftspreis: Klimacamp bekommt 1000 Euro von der Stadt

Preisverleihung fürs Klimacamp am Montagabend: Oberbürgermeisterin Eva Weber und Umweltreferent Reiner Erben (rechts im Bild) übergaben die Urkunde an die anwesenden Klimaaktivisten, unter anderem Janika Pondorf (zweite von links).
Foto: Annette Zoepf

Stadt und Aktivisten gingen zuletzt auf Konfrontationskurs. Nun gab es eine Auszeichnung aus der Hand von Oberbürgermeisterin Weber. Wie es dazu kam.

Oberbürgermeisterin Eva Weber (CSU) hat am Montagabend überraschend das Klimacamp mit dem mit 1000 Euro dotierten Zukunftspreis der Stadt Augsburg ausgezeichnet. Die Preisverleihung kam insofern unerwartet, als dass Stadt und Klimaaktivisten in den vergangenen Wochen und Monaten auf einen zunehmend härteren Konfrontationskurs gegangen waren.

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30.06.2022

Immer der gleiche Sermon von Frau Weber - bloß niemandem auf die Füße treten. Um es mal ganz klar zu sagen: Einem Großteil der Menschen, mit denen sie da rumverhandeln möchte, ist Klimaschutz egal. Die sind entweder zu alt, um die anstehende Erderwärmung auch nur halbwegs zu erleben oder schlichtweg zu dumm, die Zusammenhänge zu kapieren. Hier erwarte ich von einer OB Führung und ein Agieren im Einklang mit der Wissenschaft. Aber bei einer kinderlosen Verwaltungsjuristin, die bei beruflichen Stationen Bayern nie verlassen hat, fehlen vielleicht auch einfach Weitsicht, Intellekt und vor allem Empathie (!) für nachfolgende Generationen.

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30.06.2022

Warum argumentieren Sie nicht in der Sache, sondern werden persönlich?
Selber anonym bleiben und andere persönlich herabzusetzen halte ich für einen schlechten Stil.

Wie angagieren Sie sich denn für den Klimaschutz?

Raimund Kamm

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30.06.2022

@Herr Kamm: Das Thema an sich ist wissenschaftlich abgesichert und einfach klar. Soll ich hier erneut erläutern, warum es wichtig ist, den CO2-Ausstoß pro Kopf zu verringern? Das können andere bessere und und man kann auch einfach die Mediatheken bemühen. Wenn ich von Frau Weber höre, dass wir zwischen denen, die an Klimaschutz glauben und denen, die nicht daran glauben, verhandeln müssen, dann geht mir schlicht der Hut hoch. Wie kann man naturwissenschaftliche Fakten verhandeln?

Und dann das auch schon tausendmal gehörte Argument "was machst du denn selbst" (Rebound-Effekt & Co. - einfach nachschlagen). Wenn es sie beruhigt, hier meine persönliche Liste: Kein Auto, kaum Fleisch, wo immer es geht Sachen gebraucht kaufen / eigene Sachen möglichst nicht wegschmeißen, sondern verschenken / verkaufen (Kleidung, Schuhe, Möbel, Haushaltsgegenstände), Lebensmittel regional und saisonal, nicht zu viel heizen usw. usf. Wenn jeder nur eins davon machen würde, dann wären wir heute schon viel weiter. Warum kann man das (auch als regionaler) Politiker nicht einfach mal positiv besetzen und den Leuten "verkaufen"? Wer das nicht schafft, ist für mich eine klare Fehlbesetzung.

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17.05.2022

Als Normalbürger ist man verwirrt. Auf der einen Seite gerichtliche Auseinandersetzungen und dann anläßlich einer Preisverleihung eitel
Sonnenschein. Wirft ein schlechtes auf die Agierenden - alles nur Makulatur- Politik ist doch wohl ein garstig Geschäft.

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17.05.2022

Die Stadt und die Oberbürgermeisterin wissen, was sie am Klimacamp haben und dass das Klimacamp sachlich richtig liegt. Das ist erfreulich zu sehen. Das könnte doch all den Unkenrufer*innen "Der Verhau muss weg" eine Anregung sein, sich auch mit der Klimakrise zu beschäftigen und sich ihr zu stellen. Ein Start wäre hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Klimakrise?wprov=sfla1

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17.05.2022

Wo leben wir denn?Armes Deutschland,armes Augsburg.
Ich bau auch mein Zelt auf dem Rathausplatz auf,bekomme ich dann auch 1000 €????

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