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Augsburg: Unermessliches Leid nach Fehlgeburt: "Die Wochen waren die Hölle für mich"

Augsburg

Unermessliches Leid nach Fehlgeburt: "Die Wochen waren die Hölle für mich"

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    Nur eine Seite ihres Schwangerschaftsbuchs hat Corinna H. beschrieben. Sie hat ihr Kind in der elften Schwangerschaftswoche verloren.
    Nur eine Seite ihres Schwangerschaftsbuchs hat Corinna H. beschrieben. Sie hat ihr Kind in der elften Schwangerschaftswoche verloren. Foto: Annette Zoepf

    Corinna H. trägt eine Halskette mit zwei ausgestanzten Füßchen und der Aufschrift "Mein kleiner Stern" auf dem Anhänger. Das Schmuckstück hütet sie wie einen Schatz, ist es doch neben einem Ultraschallbild die einzige Erinnerung an ihr Kind. Die 34-Jährige verlor Ende August ihr Baby in der elften Schwangerschaftswoche. Es starb im Mutterleib. "Missed abortion" (zu Deutsch: verhaltene Fehlgeburt) lautet der medizinische Begriff dafür. Anders als bei einer normalen Fehlgeburt wird der Embryo nicht spontan vom Körper ausgestoßen, sondern bleibt in der Gebärmutter. Für die junge Frau ist seither nichts mehr, wie es war. "Die Wochen nach der Diagnosestellung waren und sind noch immer die Hölle für mich. Niemand kann sich auch nur ansatzweise vorstellen, was Frauen körperlich und seelisch durchstehen müssen."

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