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  4. Lesung: Wie sich die Themen doch ähneln: Maike Droste liest aus Brechts "Flüchtlingsgesprächen"

Lesung
24.03.2024

Wie sich die Themen doch ähneln: Maike Droste liest aus Brechts "Flüchtlingsgesprächen"

Die in Neusäß aufgewachsene Schauspielerin Maike Droste bei ihrer Lesung in Augsburg.
Foto: Annette Zoepf

Die Schauspielerin Maike Droste liest aus Brechts "Flüchtlingsgesprächen" und zeigt: Die beiden Protagonisten Ziffel und Kalle könnten heute neben uns im Café sitzen.

Unmittelbar nach dem Reichstagsbrand im Jahr 1939 floh Bertolt Brecht über Frankreich, Dänemark und Schweden nach Finnland, wo er seine Erfahrungen 1940 in den "Flüchtlingsgesprächen" verarbeitete. Die Sammlung von Dialogen zweier nach Helsinki geflohener Deutscher in einem Bahnhofscafé sind ein gutes Beispiel für historisch höchst relevante Situationen und Gedankenspiele. Veröffentlicht posthum 1961, konnte der Text jedoch in den fetten Jahren des bundesrepublikanischen Wirtschaftswunders nie so recht greifen. Man war sich sicherlich bewusst, dass Flucht etwas ganz Schreckliches sein musste, und Krieg natürlich erst recht, aber wer keinen Bezug zum Thema hatte, dem ging diese Erkenntnis nicht unter die Haut. Es blieb abstraktes, rationales Wissen, was es bedeuten könnte, Flüchtling zu sein.

Brechts "Flüchtlingsgespräche" haben neue Aktualität bekommen

Anders die Situation heute. Es gibt wieder Kriege, die uns angehen, und mit den Flüchtlingswellen von 2015 sowie der massiven Fluchtbewegung aus der Ukraine in den letzten Jahren ist das Thema wieder in die Mitte der Gesellschaft gerückt. Menschen, die ihr Hab und Gut verloren haben, oder noch schlimmer, Angehörige und Freunde sterben sehen mussten, sitzen neben uns im Café, in der Straßenbahn, im Park und unterhalten sich über exakt dieselben Themen wie seinerzeit der Physiker Ziffel und der Arbeiter Kalle aus Brechts "Flüchtlingsgesprächen".

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