Eine junge Frau sitzt vor einem Bildschirm und baut ihren Traummann zusammen. Sie wählt Augenabstand und Bauchnabelform, schaltet dessen Mutterkomplex aus und geht gleich nach Einwilligung der allgemeinen Geschäftsbedingungen die Ehe ein. In der Luft liegt der Duft der Utopie gleichermaßen wie die üblen Ausdünstungen der Dystopie. Wir befinden uns in der Zukunft, selbstverständlich, doch sprechen wir wie das Folk-Duo Zager and Evans aus den 60ern vom unvorstellbar fernen Jahr 2525 oder von einer Zukunft, die ein Großteil der aktuellen Weltbevölkerung noch erleben wird?
Premiere in Augsburg