08.02.2018

Das steckt im FCA-Neubau

Architekten legen Wert auf zwei Aspekte

Am Sonntag konnten die Fans des Bundesligaklubs FC Augsburg erstmals in der Fankneipe am Stadion ihr Bier genießen. Auch am Freitagabend ist der Treffpunkt geöffnet, FCA-Anhänger können dann dort das Auswärtsspiel bei RB Leipzig mitverfolgen (20.30 Uhr). Die Kneipe ist Teil des neuen Verwaltungsgebäudes samt Fanshop (wir berichteten). Geplant wurde es vom Donauwörther Architekturbüro Zimmermann und Keller, das zudem auch den Bau überwacht hat.

Zwei Aspekte hätten bei den Planungen besonders im Fokus gestanden, so Architekt Dieter Keller: Zum einen ging es um den Zu- und Ausgang an Spieltagen. Zweieinhalb Stunden vor Spielbeginn können Fans in die Kneipe, müssen sie aber verlassen, sobald die Stadiontore öffnen. Fans passieren dann die Einlasskontrolle und können von der Stadionseite aus zurück in die Kneipe. Zudem haben die Architekten einen Teil des etwa 70 Meter langen Gebäudes auf Stelzen gestellt, damit der Weg zum Stadion für Fans nicht zu eng wird.

Es war nicht zum ersten Mal, dass die Donauwörther Architekten an der Arena arbeiteten. 2010 waren sie eingebunden, als es darum ging, das Stadion für die U20-Weltmeisterschaft der Frauen in Deutschland umzubauen. Augsburg war einer der Austragungsorte. Zudem unterstützten die Donauwörther bei der Umrüstung des Stadions für die Europa League in der Saison 2015/16. Anders als bei Bundesligaspielen sind im internationalen Wettbewerb keine Stehplätze erlaubt. (chmü)

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