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24.02.2018

Kein leichter Gang

Gregoritsch besucht KZ-Gedenkstätte

Michael Gregoritsch gehört zu den Spielern in der Bundesliga, die über den Tellerrand hinausblicken und die ihren Horizont erweitern. Fußball ist jedenfalls für den Österreicher nicht alles im Leben. Dennoch ist man schon etwas überrascht, wenn der 23-jährige gebürtige Grazer erzählt, dass er an seinem freien Tag, am vergangenen Dienstag, die Gedenkstätte des Konzentrationslagers in Dachau besucht hat. Dieser Ort des Grauens wurde im Jahr 1933, wenige Wochen nach Adolf Hitlers Machtantritt, errichtet.

Für den Stürmer des FC Augsburg war die Besichtigung kein leichter Gang: „Ich war noch nie in einem KZ. Das hat mich aber schon lange beschäftigt.“ In den 12 Jahren des NS-Regimes waren im KZ Dachau mehr als 200000 Menschen aus ganz Europa eingesperrt. Über 41500 sollen dort den Tod gefunden haben. Erst am 29. April 1945 haben die amerikanischen Streitkräfte das Lager befreit. Gregoritsch beschreibt seine Gefühle beim Besuch des ehemaligen Lagers: „Das war eine ganz unangenehme Stimmung, aber ich glaube, das war für mich auch wichtig und lehrreich.“ Das KZ in Dachau wird jährlich von 800000 Gästen besucht. (wla)

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