Panther-Gegner

14.11.2015

Nummer eins

Welche Taktik wählen die Berliner Uwe Krupp (Trainer, links) und Stefan Ustorf (sportlicher Leiter)?
Bild: dpa

DEL-Rekordmeister Eisbären musste einige Enttäuschungen verkraften, war aber in der CHL bestes deutsches Team

Mit sieben Titeln sind die Berliner Eisbären der DEL-Rekordmeister. Vergangene Saison schied die Mannschaft aus der Hauptstadt bereits in der ersten Play-off-Runde aus, dennoch war das Team des ehemaligen Bundestrainers Uwe Krupp der beste von sechs deutschen Teilnehmern in der Champions Hockey League. Erst im Achtelfinale war Schluss. Gegen den schwedischen Vizemeister Skelleftea gab es zwei Niederlagen (2:5, 1:2).

Die Termine dieser Partien genau vor und nach dem Deutschland-Cup sowie das Verletzungspech trugen dazu bei, dass kein Berliner für die Nationalmannschaft im Einsatz war. Stürmer André Rankel und Verteidiger Frank Hördler waren außer Gefecht und werden auch am Sonntag (17.45 Uhr) bei den Panthern fehlen, dagegen soll Abwehrspieler Kai Wissmann wieder fit sein. Für die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes könnte auch Darin Olver spielen. Der Deutschkanadier, der in der Saison 2010/11 mit 70 Punkten DEL-Topscorer bei den Panthern war und dann gemeinsam mit Barry Tallackson zu den Eisbären wechselte, hat jedoch offensichtlich kein großes Interesse mehr an Länderspielen.

Nach einer schwächeren Phase ist der Mittelstürmer in dieser Saison wieder der produktivste Berliner Angreifer (16 Punkte in 16 Spielen) und hat seit Neuestem einen Teamkollegen aus der eigenen Familie. Bruder Mark (74 Einsätze in der NHL) kam aus der Schweiz (Kloten) nach Berlin und musste bereits nach zwei Spielen eine Pause einlegen. Für den Bandencheck gegen den Krefelder Christian Kretschmann erhielt Olver eine Spieldauer-Disziplinarstrafe und war für die gestrige Partie gegen Düsseldorf gesperrt.

In Augsburg wird er ebenso dabei sein wie Spencer Machacek. Der kanadische Stürmer war vergangene Saison einer der wenigen Lichtblicke in der Panther-Mannschaft. Seine 35 Scorerpunkte in 43 Spielen machten ihn aber auf dem Transfermarkt so interessant, dass er das Augsburger Angebot ablehnte. Bei den Eisbären wird seine Berufseinstellung gelobt, auch wenn seine offensive Produktivität noch zu wünschen übrig lässt. Seine Kollegen waren erfolgreicher – vor allem beim 7:3 gegen Augsburg.

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