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Leichtathletik

26.03.2019

Thea Heim läuft Rekord im Siebentischwald

Ideale Bedingungen herrschten am Sonntag für die Läufer beim Zehn-Kilometer-Lauf durch den Siebentischwald.
Bild: Michael Hochgemuth

Die Regensburgerin beeindruckt mit ihrer Zeit. Deisenhofer denkt an Hawaii

Der AOK-Straßenlauf durch den Siebentischwald wurde erneut seinem Image als schnellstes schwäbisches Zehn-Kilometer-Rennen gerecht. Bei der 49. Auflage sorgte Thea Heim für einen Streckenrekord. Die 27-jährige Starnbergerin im Trikot der LG Regensburg triumphierte mit enormen 34:33 Minuten. Sie verbesserte die 15 Jahre alte Bestmarke der Ex-Spitzenläuferin Monika Schuri von der LG Wehringen um elf Sekunden. Heim konnte kürzlich im italienischen Verona mit ihrer Halbmarathonzeit von 1:14 Stunden sogar international beeindrucken.

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Als beste Augsburgerin auf dem siebten Platz freute sich Sabrina Zimmermann von der TG Viktoria über ihre persönliche Bestzeit von 39:00 Minuten. „Ich hoffe nun auch auf eine Halbmarathon-Bestzeit am 28. April in Hamburg“, sagte die Haunstetterin. Schnellster Mann des Tages war Heiko Middelhoff, ein Stammgast im Siebentischwald. Der 36-jährige Schrobenhausener im Trikot des MTV Ingolstadt absolvierte die zwei Runden um Siebenbrunn in 32:27 Minuten. So blieb er diesmal weit über dem 28 Jahre alten Streckenrekord des Tschechen Martin Wipler (30:07).

Roman Deisenhofer von der TG Viktoria zeigte sich als Dritter in 33:01 Minuten zufrieden. In Kürze fliegt der Profi-Triathlet für drei Wochen in ein Trainingslager nach Fuerteventura. „Am 25. Mai möchte ich mich beim Ironman auf Lanzarote für die Weltmeisterschaft auf Hawaii qualifizieren“, sagte der Königsbrunner. Eine herausragende Seniorenleistung bot der M60-Sieger Manfred Winter von der MBB-SG Augsburg in 39:05 Minuten. Den Rahmenwettbewerb über fünf Kilometer gewannen Swen Lorenz von der württembergischen TSG Söflingen in 17:10 Minuten und Christina Lutz von der LG München in 20:53 Minuten. Beim Nachwuchs auf der gleichen Distanz überzeugten zwei Viktoria-Talente, nämlich Jan Amrhein als U20-Sieger und Max Wörner als U18-Sieger. Die routinierten Organisatoren von der TG Viktoria konnten eine Rekordbeteiligung von 490 Läufern im Ziel an der Sportanlage Süd verzeichnen. „Unsere Veranstaltung ist auch für Breitensportler attraktiv geworden“, erklärten die Verantwortlichen Susanne Moser und Erwin Mammensohn. Das nächste Viktoria-Traditionsrennen wird der 33. swa-Halbmarathon durch den Siebentischwald folgt (28. April).

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