Die Stadt Augsburg wird seit einigen Jahren von einer weiblichen Doppelspitze geführt. Führt das aus Ihrer Sicht dazu, dass Frauenrechte in Augsburg stärkeres Gewicht haben?
MARION MAGG-SCHWARZBÄCKER: Ich habe nicht den Eindruck, dass deswegen Frauen in Augsburg insgesamt mehr zu sagen hätten. Natürlich wird das in der Stadtverwaltung eine Rolle spielen, dass da zwei Frauen an der Spitze stehen. Als Bürgerin merke ich aber nicht sehr viel davon. Was ich allerdings sehr an Frau Weber schätze, ist, wie sie sich gegen rechts positioniert hat und wie empathisch sie da auch rüberkommt. Ich weiß nicht, ob ein Mann das auch so gemacht hätte. Daneben weiß ich auch, dass sie sich bei einigen Themen im Bereich Gleichstellung und Frauenrechte hinter den Kulissen engagiert.
Interview