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Und fertig ist die Gartenlaube

Ein Pavillon macht die Grillparty wasserfest
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Ein Gartenpavillon, auch liebevoll Laube genannt, bietet wertvollen Schutz vor den Launen der Natur und erweitert das grüne Paradies um zusätzlichen Raum.

Wer kennt es nicht: Monatelang zeigt sich der Sommer ausschließlich von seiner Schokoladenseite – solange, bis der Besuch für die alljährliche Gartenparty versammelt ist. Von einer Sekunde auf die nächste ziehen bedrohlich schwarze Wolken auf, die Sonne nimmt erschrocken Reißaus und das Unheil nimmt seinen Lauf. Platzregen im Salat, schwimmende Steaks, hysterische Gastgeber. Ja, wenn ein Grillfest dermaßen ins Wasser fällt, ist das Jahr so gut wie gelaufen. Zumindest gesellschaftlich. Gut also, wenn man dem Wetter bereits im Vorfeld den Wind aus den Segeln nimmt.

Grünes Wohnzimmer

Ein Gartenpavillon, auch liebevoll Laube genannt, bietet wertvollen Schutz vor den Launen der Natur und erweitert das grüne Paradies um zusätzlichen Raum. „Im Sommer sollte man sein Wohnzimmer in den Garten verlegen“, steht für Bettina Wörishofer aus Salgen bei Mindelheim fest. „Verschiedene Rückzugsorte, Bereiche und abgetrennte Winkel helfen dabei, für jeden Anlass ein gemütliches Eck zur Verfügung zu haben.“ Der bezaubernde Pavillon ist ein solcher Rückzugsort. Vor vier Jahren ist das Schmuckstück aus einer spontanen Idee heraus entstanden. Nun möchte die fünfköpfige Familie es nicht mehr missen. „Eigentlich fing alles mit einem alten Fenster an“, erinnert sich die 34-jährige Hobbygärtnerin. „Das hatten wir bei Ein Gartenpavillon, auch liebevoll Laube genannt, bietet wertvollen Schutz vor den Launen der Natur und erweitert das grüne Paradies um zusätzlichen Raum. „Im Sommer sollte man sein Wohnzimmer in den Garten verlegen“, steht für Bettina Wörishofer aus Salgen bei Mindelheim fest. „Verschiedene Rückzugsorte, Bereiche und abgetrennte Winkel helfen dabei, für jeden Anlass ein gemütliches Eck zur Verfügung zu haben.“ Der bezaubernde Pavillon ist ein solcher Rückzugsort. Vor vier Jahren ist das Schmuckstück aus einer spontanen Idee heraus entstanden. Nun möchte die fünfköpfige Familie es nicht mehr missen. „Eigentlich fing alles mit einem alten Fenster an“, erinnert sich die 34-jährige Hobbygärtnerin. „Das hatten wir bei einem Spaziergang zufällig an einem kurz vor dem Abriss stehenden Haus entdeckt und einfach beim Besitzer nachgefragt, ob wir es haben dürften.“ Als historisches Element ziert es nun die kleine Gartenlaube auf dem rund 1000 Quadratmeter großen Grundstück der Familie Wörishofer. „Da mein Mann von Beruf Zimmermann ist, konnte er Planung und Umsetzung ganz einfach selbst übernehmen.“

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Bei weitem nicht jeder, der sich einen wetterfesten Unterschlupf im Garten wünscht, hat solch ein Glück. Wer nur wenig handwerkliches Geschick besitzt, sollte den Bau eines Pavillons lieber dem Profi überlassen. Gerade größere Exemplare sollten unbedingt stabil konstruiert sein, um Wind und Schneelast sicher zu überstehen. Auch ein stabiles Fundament ist dringend anzuraten. „Wir haben das Häuschen ausserdem etwas höher gesetzt, um auch bei längeren Regengüssen noch trockene Füße zu behalten“, sagt Bettina Wörishofer.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Der Pavillon aus Fichtenholz ist eine echte Bereicherung für das ohnehin schon beeindruckende Gartenparadies. Ob bei einem feinen Gläschen Wein, einem spannenden Buch oder einem Kindergeburtstag – Familie Wörishofer ist stolz auf ihr schönes kleines Wohnzimmer im Grünen.

Kurz erklärt

Deutschland ist ein Land der Bürokraten. Und so läuft auch im eigenen Garten kaum etwas ohne schier endlosen Papierkrieg ab. So schön und praktisch ein Gartenpavillon auch sein mag, wer sich nicht vorher informiert, hat möglicherweise nicht lange Freude an dem Prachtstück. So gilt es neben nachbarschaftlichen Belangen auch die Vorschriften der Bauordnung zu beachten. Abstandsflächen müssen eingehalten, eine ganze Reihe von Normen berücksichtigt und womöglich eine Baugenehmigung eingeholt werden. Daher sollte man sich vor Baubeginn unbedingt bei der Gemeinde nach der jeweiligen Rechtslage erkundigen.

Zur Person

Über zu wenig Platz können sich Bettina und Armin Wörishofer aus Salgen wahrlich nicht beschweren. Rund 1000 Quadratmeter misst ihr Grundstück, gleich nebenan befindet sich der mittlerweile nicht mehr bewirtschaftete Bauernhof der Schwiegereltern. Ein echtes Eldorado also für die drei Kinder der jungen Familie, die hier vergnügt herumtoben und ihre Kindheit genießen können. Die Leidenschaft fürs Gärtnern hat sich bei Bettina Wörishofer übrigens erst im Laufe der Zeit entwickelt. „Inzwischen kann ich mir ein Leben ohne unser grünes Paradies aber gar nicht mehr vorstellen.“

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