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Trauer

03.11.2017

Altabt Odilo Lechner in München gestorben

1964 wurde Odilo Lechner zum Abt von St. Bonifaz und Andechs gewählt. Auf dem Bild: das Kloster Andechs von oben.
Bild: Ulrich Wagner (Archiv)

Einst war er der jüngste Abt der Benediktiner in ganz Deutschland. Jetzt ist Altabt Odilo Lechner im Alter von 86 Jahren gestorben.

Altabt Odilo Lechner ist tot. Er sei am frühen Freitagmorgen im Kloster St. Bonifaz in München gestorben, teilte die Benediktinerabtei St. Bonifaz am Freitag mit. Er wurde 86 Jahre alt. Zuerst hatte der Bayerische Rundfunk darüber berichtet. 39 Jahre lang leitete Lechner als Abt die Klöster St. Bonifaz in München und Andechs am Ammersee.

Altabt Odilo Lechner ist in der Nacht vom 2. November auf den 3. November 2017 gestorben.
Bild: Armin Weigel, dpa (Archiv)

Hans Helmut Lechner, wie der Mönch eigentlich hieß, wurde am 25. Januar 1931 als Beamtensohn in München geboren. Er studierte in München und Innsbruck Theologie und Philosophie. 1952 trat er ins Kloster St. Bonifaz ein. 1956 wurde er zum Priester geweiht, war zunächst Seelsorger in der Pfarrei St. Bonifaz und dann Assistent am Philosophischen Institut der Benediktiner in Salzburg.

Odilo Lechner war Träger des Bayerischen Verdienstordens

1964 wurde er als damals jüngster Oberer der Benediktiner in ganz Deutschland zum Abt von St. Bonifaz und Andechs gewählt. Lechner war Träger des Bayerischen Verdienstordens und machte sich auch mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen einen Namen. dpa/ lby

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