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Bombenfunde
20.07.2018

Spezialisten räumten vergangenes Jahr 72 Tonnen Weltkriegsmunition

In der Nähe des Bahnhofs in Weilheim wurde im Juni 2018 eine Fliegerbombe gefunden.
Foto: Uwe Zucchi, dpa (Symbolfoto)

Vergangenes Jahr wurden in Bayern 72 Tonnen Blindgänger unschädlich gemacht. Innenminister Herrmann zufolge ist ein Ende der Bombenfunde nicht in Sicht.

Rund 72 Tonnen Weltkriegsmunition sind im vergangenen Jahr in Bayern beseitigt worden. Darunter waren auch 109 Bombenblindgänger, wie das Innenministerium am Freitag mitteilte. Die alliierten Spreng- und Splitterbomben seien meist schon vor Ort unschädlich gemacht worden. Dafür zuständig ist der Kampfmittelbeseitigungsdienst - er ging 2017 rund 1100 Hinweisen aus ganz Bayern nach. Zu Kampfmitteln zählen neben Bomben auch Granaten, Panzerfäuste und Patronenmunition.

Innenminister: Mit Bombenfunden ist weiterhin zu rechnen

Laut Innenminister Joachim Herrmann (CSU) ist ein Ende der Funde von Kriegsmunition noch nicht in Sicht: "Vor allem dort, wo es zu Kriegszeiten Bombardierungen gab, muss auch weiter mit Bombenblindgängern gerechnet werden." Laut Expertenschätzungen sind etwa zehn Prozent der im Zweiten Weltkrieg abgeworfenen Sprengkörper nicht detoniert. (dpa/lby)

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