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Käfighühner
24.10.2007

Bayerns Landwirte schaffen Legebatterien ab

Foto: Ralf Lienert

Die Abschaffung der Käfighaltung von Legehennen in Bayern schreitetvoran. Derzeit liege der Anteil der Hühner in Legebatterien nach Ministeriumsangaben bei knapp59 Prozent.

Von Cornelia Fiedler, München (ddp).

Die Abschaffung der Käfighaltung von Legehennen in Bayern schreitet voran. Derzeit liege der Anteil der Hühner in Legebatterien bei knapp 59 Prozent, teilte das Landwirtschaftsministerium am Mittwoch im Landtag mit. Vor zwei Jahren mussten noch knapp 2,5 Millionen Tiere in den engen Käfigen ihr Dasein fristen.

Inzwischen sind es noch 2,14 Millionen. Bis 2009 soll die Käfighaltung komplett abgeschafft sein. Als Nachfolgelösung ist neben der Boden- und Freiland- auch die Kleingruppenhaltung vorgesehen. Dabei leben etwa 30 Hühner zusammen in einem Käfig. Jede Henne hat dort etwas mehr als eine DIN-A4-Seite Platz.

Die Landtagsopposition sieht dies aber maximal als Übergangslösung. Der SPD-Abgeordnete Ludwig Wörner sagte, der Bericht des Ministeriums im Agrarausschuss habe gezeigt, dass die Befreiung der Legehennen aus der "qualvollen Enge" zu langsam gehe. Die Grünen-Abgeordnete Ruth Paulig bemängelte, dass auch in der Volieren- und Kleingruppenhaltung Scharrmöglichkeiten und Sitzstangen fehlten, die für eine artgerechte Haltung notwendig seien.

Das Landwirtschaftsministerium verteidigte die Käfighaltung von Legehennen als am wirtschaftlichsten. Die Tiersterblichkeit sei dort nach aktuellen Studien geringer und die Produktion höher als in alternativen Betrieben, sagte Ministeriumsexperte. Dagegen erweise sich die Freilandhaltung von Legehennen als schwierig und riskant. Die Grünen-Abgeordnete Barbara Rütting bezeichnete die vom Ministerium präsentierten Studien deshalb als "eine Hymne auf die Käfighaltung".

Bei den Konsumenten geht laut Ministerium der Trend zum Kauf von Freiland- und Ökoeiern. Wörner kritisiert in diesem Zusammenhang, dass "das Verteufeln der ökologischen Landwirtschaft in Bayern dazugeführt hat, dass nun 30 Prozent der Freilandeier aus dem Ausland importiert werden müssen".

Im Vergleich zum Bund werden Hennen in Bayern im Schnitt in kleineren Beständen gehalten. 16 Prozent der bayerischen Betriebe halten unter 250 Legehennen, bundesweit sind es nur 4,3 Prozent. Bestände mit über 10 000 Tieren machen in Bayern aber trotzdem noch 56 Prozent der Betriebe aus, bundesweit sind es fast 80 Prozent. Der Eier-Verbrauch ging ebenfalls zurück, 1990 verzehrte im Durchschnitt jeder Bayer 253 Eier im Jahr, heute sind es noch 206.

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