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Krebsforschung
09.07.2019

Krebspatienten in Bayern sollen von neuem Forschungszentrum profitieren

An der Uniklinik Augsburg soll es eine hoch spezialisierte Forschung geben.
Foto: Marcus Merk (Archiv)

Das Kabinett bringt das "Bayerische Zentrum für Krebsforschung" auf den Weg. Auch die Uniklinik in Augsburg soll davon profitieren.

Krebspatienten in Bayern sollen künftig von besseren Diagnose-, Präventions- und Therapiemöglichkeiten profitieren. Zu diesem Zweck brachte das Kabinett am Dienstag ein hochschulübergreifendes "Bayerisches Zentrum für Krebsforschung" auf den Weg. Die Einrichtung soll die Kräfte aller sechs Universitätskliniken und medizinischen Fakultäten im Freistaat bündeln und Forschungsgruppen besser vernetzen. Man wolle damit einen Sprung machen bei der Forschung und Bekämpfung von Krebs, sagte Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) nach der Kabinettssitzung.

An der Uniklinik in Augsburg soll es eine hoch spezialisierte Forschung geben

Allen Krebspatienten in Bayern soll es demnach künftig möglich sein, an sogenannten frühen klinischen Studien teilzunehmen und von neuen Therapie-Angeboten zu profitieren. Innovationen sollen schnell und flächendeckend in die klinische Versorgung übernommen werden. An den einzelnen Standorten - Augsburg, Erlangen, den beiden Münchner Universitäten, Regensburg und Würzburg - soll es zudem hoch spezialisierte Forschung "mit internationaler Strahlkraft" geben. (dpa/lby)

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