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München

26.02.2015

Missbrauchprozess: Benediktiner entschuldigt sich bei Opfer

Am Landgericht in München hat ein Priester ein indirektes Teilgeständnis abgelegt. Er ist angeklagt, mehrere Jungen sexuell missbraucht zu haben.
Bild: Marc Müller, dpa (Archivbild)

Ein wegen sexuellen Missbrauchs von vier Jungen angeklagter Priester hat vor dem Landgericht ein indirektes Teilgeständnis abgelegt. Er entschuldigte sich bei einem der Jungen.

Im Prozess gegen einen Präfekten des Benediktinerklosters Ettal (Bayern) wegen sexuellen Missbrauchs von vier Jungen hat der Angeklagte überraschend ein indirektes Teilgeständnis abgelegt. Der 44-jährige Priester habe am Donnerstag einen seiner ehemaligen Schüler bei dessen Anhörung um Verzeihung gebeten, berichtete eine Pressesprecherin des Landgerichts München aus der nichtöffentlichen Sitzung. Das Gericht habe sich danach mit den Verfahrensbeteiligten zu einem Gespräch zurückgezogen, um den weiteren Prozessverlauf zu besprechen.

Priester soll zwölf und 13 Jahre alte Schüler missbraucht haben

Der Zeuge war der dritte der laut Anklage missbrauchten Schüler. Vor dessen Vernehmung hatte der damalige Religionslehrer sexuelle Übergriffe noch abgestritten. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Priester die damals zwölf und 13 Jahre alten Schüler in den Jahren 2001 bis 2004 missbraucht hat. dpa

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