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München
27.08.2014

Blut ins Gesicht geschmiert: Rassist bedroht Frau an Haltestelle

Eine Peruanerin ist in der Nacht auf Dienstag an einer Haltestelle in München bedroht worden. Ein Unbekannter hatte ihr Blut ins Gesicht gewischt und sie rassistisch beschimpft.

Wie die Polizei am Mittwoch berichtet, wartete die 28 Jahre alte Frau aus Peru in der Nacht von Montag auf Dienstag gegen 1.30 Uhr an der Haltestelle der Buslinie 63 in der Plattlinger Straße, als sie ein Mann, der auf einer Bank saß, ansprach.

Dann ging er an ihr vorbei und strich ihr mit der linken Hand ins Gesicht. Die Frau bemerkte etwas Feuchtes und stellte fest, dass es Blut war. Als sie den Mann ansah, bemerkte sie, dass er ein Messer in seiner rechten Hand und eine Schnittwunde an der linken Hand hatte.

Der etwa 40-Jährige bedrohte die Frau und beleidigte sie mit fremdenfeindlichen Aussprüchen. Außerdem machte er eine Stichbewegung mit dem Messer in die Richtung der jungen Peruanerin.

Waren es zwei Täter?

Zusätzlich hörte die 28-Jährige eine Frauenstimme, die sie ebenfalls rassistisch schimpfte. Sehen konnte sie die Frau nicht. Wahrscheinlich stand sie hinter der Bushaltestelle. Die Peruanerin floh und verständigte die Polizei, die zwar Blutspuren, aber die Täter nicht an der Haltestelle fanden.

Die Frau beschreibt den Täter folgendermaßen: ca. 40 Jahre alt, ca. 185 cm groß, schlanke Figur, west-/nordeuropäische Erscheinung, schulterlange, graumelierte/weiße Haare, sprach hochdeutsch, hatte eine Schnittwunde an der linken Hand, Raucher; er war mit einer schwarzen Jacke und einer dunklen Hose bekleidet.

Die Polizei sucht Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen unter  Tel. 089/2910-0.  dvd

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