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Kreis Rosenheim

19.11.2018

Versuchter Totschlag: Streit unter Lastwagenfahrern eskaliert

Auf einem Autohof bei Raubling im Landkreis Rosenheim kam es zu einem Streit unter zwei Lastwagenfahrer.
Bild: Bernhard Weizenegger (Symbol)

Im Landkreis Rosenheim soll auf einem Autohof bei Raubling ein Lastwagenfahrer einen anderen Lkw-Fahrer lebensgefährlich verletzt haben. Die Kripo ermittelt.

Auf einem Autohof an der Inntalautobahn bei Raubling ist am Sonntagabend ein lebensgefährlich verletzter Lkw-Kraftfahrer gefunden worden. Den bisherigen Ermittlungen zufolge war es zwischen dem 44-Jährigen und einem anderen Lkw-Fahrer zuvor zu einer heftigen Auseinandersetzung gekommen. Der tatverdächtige 33-Jährige konnte festgenommen werden, gegen ihn wird nun wegen eines versuchten Tötungsdelikts ermittelt.

Mitarbeiter der Tankstelle des Autohofs im Raublinger Ortsteil Reischenhart hatten am gestrigen Sonntagabend um 20.35 Uhr die Polizei verständigt. Beamte der zuständigen Polizeiinspektion Brannenburg trafen dort auf einen polnischen Kraftfahrer und fand neben dessen Lkw einen offensichtlich schwerstverletzten Mann, der vom Notarzt behandelt wurde und im Anschluss in ein Krankenhaus kam.

Nach Auskunft der behandelnden Ärzte befindet sich der Verletzte, ein 44-jähriger ukrainischer Kraftfahrer, aufgrund mehrerer erheblicher Verletzungen in Lebensgefahr. Der 33-Jährige wurde festgenommen.

Staatsanwaltschaft Traunstein und Kripo Rosenheim übernehmen die Ermittlungen

Die weiteren Ermittlungen übernahm unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein - Zweigstelle Rosenheim - das zuständige Kommissariat 1 der Kriminalpolizei Rosenheim. Nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittler muss es zwischen den beiden Lkw-Fahrern zu einem Streit gekommen sein, in deren Verlauf der 33-Jährige seinem Kontrahenten die lebensgefährlichen Verletzungen zufügte.

Wegen des Tatvorwurfs des versuchten Totschlags beantragte die Staatsanwaltschaft gegen den 33-Jährigen einen Haftbefehl. Der Tatverdächtige wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. 

Nach bisherigen Ermittlungserkenntnissen der Kriminalpolizei müsste es einen Zeugen geben, der bisher von der Polizei noch nicht befragt werden konnte. Sowohl dieser Zeuge, als auch weitere Personen, die Beobachtungen zur Tat gemacht haben oder sonst sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim unter Telefon 08031/2000 zu melden. (AZ)

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