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Wetter
16.06.2016

Bayern bleibt von Tornados verschont

Im Südosten Bayerns kann es laut dem Deutschen Wetterdienst möglicherweise zu Tornados kommen. Bewohner sollten besonders auf sogenannte Wolkenrüssel achten.
Foto: Monika Zucker/dpa/Archiv

Trotz vieler Warnungen vor Unwettern, in deren Rahmen es zu Tornados kommen kann, ist es in Bayern ruhig geblieben. Der Deutsche Wetterdienst hat seine Warnungen aufgehoben.

Der Deutsche Wetterdienst hat am Donnerstag vor möglichen Tornados in Bayern gewarnt, am Ende ist es aber ruhig geblieben.

Tornados sind sehr kurzlebige und örtliche Wetterphänomene, die schwer vorhersehbar sind, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) unserer Redaktion am Donnerstagvormittag mitteilte. Die Bedingungen für ein solch ein Phänomen seien jedoch am Donnerstag im Südosten Bayerns gegeben.

Starke Winde in der oberen Atmosphäre und gleichzeitig große Windunterschiede in den niedrigeren Luftschichten könnten also in Verbindung mit unterschiedlichen Temperaturen in den Höhenlagen für Tornados in Bayern sorgen.

Ein Unwetter hat in der Region im Mai 2015 eine Schneise der Verwüstung hinterlassen. Durch einen Tornado wurden Dächer abgedeckt und Menschen verletzt. Vor allem die Orte Affing und Stettenhofen wurden schwer getroffen.
97 Bilder
Tornado richtet schwere Verwüstungen in der Region an
Foto: Marcus Merk, Hilfsorganisation ACO e.V., Ibrahim Yilmaz, Katja Röderer, Christoph Bruder, Erich Echter, Karl-Josef Hildenbrand dpa

Für diese Landkreise gibt es amtliche Warnungen

Um 16.30 Uhr wurden die ersten amtlichen Warnungen auf der Internetseite des DWD für einzelne bayerische Landkreise veröffentlicht: Unter anderem galt mehrere Stunden lang für die Kreise Deggendorf, Freyung-Grafenau, Erding sowie und Kreis Straubing-Bogen und Stadt Straubing eine Unwetterwarnung vor schwerem Gewitter mit extremen Orkanböen, heftigem Starkregen und Hagel. Der DWD wies in den Warnungen ausdrücklich darauf hin, dass das zusätzliche Auftreten vor Tornados möglich ist. Die Warnungen wurden gegen 20 Uhr aufgehoben.

Tornados kündigen sich mit einem sogenannten Wolkenrüssel an, sagt ein DWD-Sprecher. Dann sollte man sich in Sicherheit begeben und ein Gebäude aufsuchen. Der DWD arbeitet mit dem Verein Skywarn zusammen, die solche Sichtungen melden. Trotzdem ist jeder grundsätzlich aufgerufen, nach Möglichkeit ebenfalls Sichtungen an den DWD weiterzugeben. AZ

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