Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte für Mittwoch in ganz Bayern vor einer "Gefahr für Leib und Leben". Wegen Blitzeis empfahl der DWD Aufenthalte im Freien und Fahrten zu vermeiden. Es kam im bisherigen Verlauf des 15. Januar zu zahlreichen Beeinträchtigungen auf Verkehrswegen bis hin zu Sperrungen und Schließungen. Zudem waren zahlreiche Unfälle die Folge, bei denen auch Menschen ums Leben gekommen sind.
Glatteis in Bayern: Welche Schulen bleiben am Mittwoch geschlossen?
Das hatte auch Auswirkungen auf Schülerinnen und Schüler in Bayern. Mehrere Schulen sagten den Präsenzunterricht für Mittwoch ab. Am Donnerstag hat sich die Lage zwar weitestgehend beruhig, doch an einzelnen Schulen findet noch immer kein Unterricht statt, die das bayerische Kultusministerium bekannt gab. Diese Städte und Landkreise sind betroffen:
- Ansbach/Land
- Ansbach/Stadt
- Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim
- Neumarkt in der Oberpfalz
- Neustadt an der Waldnaab
- Weiden in der Oberpfalz
Zusätzlich zu den Schulen in den aufgeführten Regionen in Mittelfranken und der Oberpfalz können auch einzelne Einrichtungen in anderen Regionen von einem Unterrichtsausfall betroffen sein.
Besonders betroffen von ausgefallenen Unterrichtsstunden sind ländliche Gebiete, wo der Schülertransport durch vereiste Straßen erschwert und riskant wird. Besonders Schulbusse, die in abgelegenen Regionen unterwegs sind, könnten die glatten Straßen oftmals nicht sicher befahren.
Deutscher Wetterdienst warnt weiter vor Glätte in Bayern
Südöstlich von Würzburg im unterfränkischen Sommerhausen war in den frühen Morgenstunden ein Linienbus bei Straßenglätte gegen einen Torbogen geprallt. Sieben Menschen wurden verletzt, eine Frau davon schwer. Ein Sachverständiger soll klären, ob es ein technisches Problem mit dem Fahrzeug gab oder es sich um unangepasste Geschwindigkeit vor dem Hintergrund der Glatteisbildung handelt.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt derweil vor weiteren frostigen Nächten und Niederschlag, die in weiten Teilen Bayerns zu Blitzeis führen können. Während die betroffenen Schüler vermutlich einen unerwarteten freien Tag genießen, mahnt die Polizei zu besonderer Vorsicht: Auch Fußgängerwege und Zufahrten zu Schulen sind vielerorts vereist. Ein Ende der winterlichen Bedingungen ist zunächst nicht in Sicht.