Weiter mit Tracking durch Dritte

Besuchen Sie unsere Website mit personalisierter Werbung und Werbetracking durch Dritte. Details und Informationen zu Cookies, Verarbeitungszwecken sowie Ihrer jederzeitigen Widerrufsmöglichkeit finden Sie in der Datenschutzerklärung und in den Privatsphäre-Einstellungen.

Weiter mit dem PUR-Abo

Nutzen Sie unser Angebot ohne Werbetracking durch Dritte für 4,99 Euro/Monat. Kunden mit einem bestehenden Abo (Tageszeitung, e-Paper oder PLUS) zahlen nur 0,99 Euro/Monat. Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des PUR-Abos finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Zum Angebot Bereits PUR-Abonnent? Hier anmelden

Tracking durch Dritte: Zur Finanzierung unseres journalistischen Angebots spielen wir Ihnen Werbung aus, die von Drittanbietern kommt. Zu diesem Zweck setzen diese Dienste Tracking-Technologien ein. Hierbei werden auf Ihrem Gerät Cookies gespeichert und ausgelesen oder Informationen wie die Gerätekennung abgerufen, um Anzeigen und Inhalte über verschiedene Websites hinweg basierend auf einem Profil und der Nutzungshistorie personalisiert auszuspielen.

Verarbeitungszwecke:
Informationen auf einem Gerät speichern und/oder abrufen

Für die Ihnen angezeigten Verarbeitungszwecke können Cookies, Gerätekennungen oder andere Informationen auf Ihrem Gerät gespeichert oder abgerufen werden.

Personalisierte Anzeigen und Inhalte, Anzeigen und Inhaltsmessungen, Erkenntnisse über Zielgruppen und Produktentwicklungen

Anzeigen und Inhalte können basierend auf einem Profil personalisiert werden. Es können mehr Daten hinzugefügt werden, um Anzeigen und Inhalte besser zu personalisieren. Die Performance von Anzeigen und Inhalten kann gemessen werden. Erkenntnisse über Zielgruppen, die die Anzeigen und Inhalte betrachtet haben, können abgeleitet werden. Daten können verwendet werden, um Benutzerfreundlichkeit, Systeme und Software aufzubauen oder zu verbessern.

▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌ ▉▌▌▉▍▉▌▌▉▍▉▍▉▍ ;▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌
Newsticker
Selenskyj kritisiert beschlossenen Preisdeckel für russisches Öl als zu hoch
  1. Startseite
  2. Berlin & Brandenburg
  3. Dienstpflicht: DWBO-Direktorin: "Soziales Engagement muss freiwillig sein"

Dienstpflicht
14.06.2022

DWBO-Direktorin: "Soziales Engagement muss freiwillig sein"

Die Direktorin der Diakonie Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (DWBO), Ursula Schoen, lehnt einen von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in die Diskussion gebrachten Pflichtdienst ab.

"Soziales Engagement muss immer freiwillig sein. In der Praxis ist eine Verpflichtung zur sozialen Arbeit nicht ohne empfindliche qualitative Einbußen umsetzbar", sagte sie am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur.

Für den sozialen Einsatz brauche es eine besondere Motivation, die nicht jedem und jeder zu eigen sei. "Außerdem entspricht die Verpflichtung nicht unserer Vorstellung eines solidarischen Miteinanders", so Schoen.

Ob im deutsch-polnischen Grenzgebiet oder hippen Neukölln - überall sei der Wunsch nach dieser Art von Lebensbildung größer als die verfügbaren Freiwilligendienst-Plätze. "Wie sollen die Einrichtungen dann Tausende zusätzliche "Pflichtzeitler" einarbeiten, schulen und bezahlen?", fragt die Direktorin.

Der Verband müsse schon jetzt durchgängig für bessere Rahmenbedingungen für das Freiwillige Soziale Jahr und den Bundesfreiwilligendienst kämpfen. Es könne nicht sein, dass jemand, der der sozialen Arbeit ein Jahr schenke, für eine Vollzeittätigkeit zwischen 150 und 500 Euro im Monat zur Verfügung habe.

Steinmeier hatte am Wochenende eine Debatte über die Einführung eines Pflichtdienstes angeregt, der bei der Bundeswehr oder auch im sozialen Bereich absolviert werden könnte. Der Bundespräsident adressierte zwar nicht explizit junge Leute. Sein Vorstoß wird von vielen aber so ausgelegt.

Die Freiwilligendienste der Diakonie begleiten eigenen Angaben zufolge jährlich rund 400 Freiwillige und ihre Einsatzstellen in Berlin und Brandenburg. Die Freiwilligen sind in der Altenhilfe, in Kitas, Schulen, in der Arbeit mit Geflüchteten, Krankenhäusern oder in der Behindertenhilfe im Einsatz.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.