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11.09.2018

"Freitag-Filmeabend" bei Amazon nur noch für Prime-Mitglieder

Den "Freitag-Filmeabend" bei Amazon gibt es künftig nur noch nur noch für extra zahlende Prime-Mitglieder.
Bild: Christoph Dernbach (dpa)

Schlechte Nachrichten für Stream-Fans: Den "Freitag-Filmeabend" bei Amazon gibt es künftig nur noch nur noch für extra zahlende Prime-Mitglieder.

Der Freitag-Filmeabend ist schon länger eine feste Institution bei Amazon. Im Rahmen der Aktion können Kunden von Amazon sich an bestimmten Freitagen mehrere Filme zum Preis von jeweils 99 Cent ausleihen. Die Ersparnis liegt damit damit bei mehreren Euro pro Leihfilm. Denn die kosten in der Regel vier bis fünf Euro Leihgebühr.

Das nächste Freitagskino findet Ende dieser Woche statt. Allerdings gibt es schlechte Nachrichten für viele NUtzer des Angebots. "Ab 14. September 2018 wird die Aktion "Freitag-Filmeabend: Filme leihen für 0,99€" Teil unserer Prime Deals, die exklusiv für Prime-Mitglieder erhältlich sind", teilte der Konzern auf seiner Webseite mit.

Wer die vergünstigen Leihfilme ansehen möchte, ist also künftig gezwungen, ein Prime-Abo bei Amazon zu buchen. Dieses kostet derzeit 69 Euro im Jahr, bei monatlicher Abrechnung 8,99 Euro.

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Erst im April hatte der US-Internetgigant mitgeteilt, dass weltweit inzwischen mehr als 100 Millionen Menschen Kunden zahlende Prime-Abonnenten sind. Es war das erste Mal, dass der Konzern selbst konkrete Angaben zu den Prime-Mitgliedschaften machte.

100 Millionen Abonnenten: Amazon Prime vor 13 Jahren gestartet

Amazon Prime wurde vor 13 Jahren gestartet und bietet für eine monatliche oder Jahresgebühr nicht mehr nur Optionen für schnellen und kostenlosen Versand beim Internet-Shopping. Durch den Zugang zu Online-Videos und etlichen anderen Angeboten hat sich Prime für Amazon zu einem wertvollen Instrument zur Kundenbindung entwickelt.

Das Prime-Video-Abo ermöglicht Nutzern, tausende Filme kostenlos zu streamen. Mit dem "Freitag-Filmeabend" setzt Amazon nun seinen Weg fort, das Abo für - potenzielle - Kunden attraktiver zu machen. Zugleich ist der weltgrößte Online-Versandhändler gerade dabei, eine amerikanische Programm-Kinokette zu kaufen. Das kann als Versuch gewertet werden, die eigenen Inhalte nicht nur über den Streaming-Dienst zu vermarkten.  (AZ)

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