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Kurznachrichtendienst
17.05.2016

Twitter lockert offenbar doch 140-Zeichen-Begrenzung

Links und Bilder sollen künftig nicht mehr unter das Zeichenlimit von Twitter fallen.
Foto: Ole Spata, dpa (Symbolbild)

Twitter versucht massentauglicher zu werden - und überarbeitet offenbar doch seine 140-Zeichen-Begrenzung. Links und Fotos sollen nicht mehr unter diese Beschränkung fallen.

Der kriselnde Kurzbotschaftendienst Twitter lockert offenbar doch seine 140-Zeichen-Begrenzung - ein bisschen zumindest. Angehängte Links und Fotos würden künftig nicht mehr auf die Länge angerechnet, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Montag mit Verweis auf eine mit der Sache vertraute Quelle. Die Änderung könnte demnach bereits Ende des Monats in Kraft treten.

Links zählen bislang standardgemäß 24 Zeichen, Fotos 23. Wer ein Foto hochlädt oder einen Link anhängt, hat damit weniger Platz für seinen Text.

Twitter möchte Berichte nicht kommentieren

Twitter wollte sich zu der möglichen Änderung nicht äußern. "Wir kommentieren keine Gerüchte und Spekulationen", teilte eine Twitter-Sprecherin mit.

Seit der Gründung vor zehn Jahren sind Kurzbotschaften auf Twitter auf eine Länge von 140 Zeichen begrenzt. Bereits vor wenigen Monaten war eine Lockerung der Regel im Gespräch. Allerdings stieß dies bei den Nutzern auf heftigen Widerstand. Lesen Sie dazu auch: "#ausgezwitschert? Twitter laufen die Nutzer davon"

Twitter steckt schon seit Längerem in einer Krise. Das Unternehmen hat noch nie schwarze Zahlen geschrieben und kann seine Nutzerzahlen nur langsam steigern. Während der Dienst etwa bei Journalisten, Aktivisten und Prominenten von Musik bis Sport sehr beliebt ist, hapert es weiterhin an der Verbreitung in der allgemeinen Bevölkerung. Der Aktienkurs von Twitter befindet sich seit zwei Jahren im Sinkflug. AFP/AZ

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