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Whatsapp

20.10.2017

Mit Whatsapp-Funktion Aufenthaltsort über längere Zeiträume teilen

Der zu Facebook gehörende Kurzmitteilungsdienst Whatsapp gibt Nutzern die Möglichkeit, ihre Aufenthaltsorte für bis zu acht Stunden miteinander zu teilen.
Bild: Martin Gerten, dpa (Symbolfoto)

Whatsapp bietet eine neue Funktion an: Mit dem beliebten Messenger-Dienst können Nutzer ihren Aufenthaltsort jetzt für bis zu acht Stunden miteinander teilen.

Der zu Facebook gehörende Kurzmitteilungsdienst Whatsapp gibt Nutzern die Möglichkeit, ihre Aufenthaltsorte für bis zu acht Stunden miteinander zu teilen. Dabei seien die Ortsdaten komplett verschlüsselt und nur für die teilnehmenden Nutzer sichtbar, betonte Whatsapp-Manager Zafir Khan zum Start der Funktion am Mittwoch. Auch Whatsapp selbst oder Facebook hätten keinen Zugriff darauf.

Whatsapp mit neuer Aufenthaltsort-Funktion: Das sind die drei Schritte

Bisher konnte man über Whatsapp nur seinen momentanen Aufenthaltsort verschicken. Jetzt können sich Nutzer auch ihre Fortbewegungen gegenseitig anzeigen lassen. Das ist in drei fest vorgegebenen Schritten möglich: 15 Minuten, eine Stunde und acht Stunden. Das soll zu verschiedenen Situationen passen, vom Treffen im Café bis zum Musikfestival. Die Übermittlung des Live-Standorts könne auch jederzeit gestoppt werden. Teile man den Aufenthaltsort in einer Gruppenunterhaltung, bekämen neu hinzukommende Nutzer ihn nicht automatisch zu sehen. Man habe zunächst auch überlegt, den Zeitraum frei wählbar zu machen, sich dann aber der Einfachheit halber für die drei vorgefertigten Schritte entschieden, sagte Khan.

Erst vergangene Woche hatte Software-Entwickler Rob Heaton in seinem Blog erklärt, wie man mithilfe von WhatsApp eigene Kontakte ausspionieren kann. Schuld daran ist demnach eine Schwachstelle des Messengers. Denn der Online-Status eines Kontakts kann leicht überprüft werden. Eine Chrome-Erweiterung, die Rob Heaton selbst entwickelt hat, erleichtert die Spionage zusätzlich. Obwohl WhatsApp zulässt, dass Nutzer die Anzeige ihres Online-Status "verbergen", hat die Erweiterung trotzdem Zugriff auf die technische Information, wie Heaton betont. dpa/AZ

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