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Landkreis Dillingen

16.07.2020

Bürger aus dem Kreis Dillingen fallen beim Online-Kauf auf Betrüger herein

Gleich in drei Fällen haben Landkreisbürger bei Einkäufen im Netz Pools bezahlt, aber nicht erhalten.
Bild: Patrik Pleul/dpa (Symbol)

Gleich in drei Fällen haben Landkreisbürger bei Einkäufen im Netz Pools bezahlt, aber nicht erhalten. Die Polizei gibt Tipps, wie man sich vor Abzocke schützen kann.

Mehrere Landkreisbürger sind in diesen Tagen bei Online-Einkäufen auf Betrüger hereingefallen. So zum Beispiel ein ein 55-jähriger Bewohner einer südlichen Landkreisgemeinde, der er am 7. Juli über einen angeblichen Online-Shop ein Smartphone bestellt und den Kaufpreis in Höhe von rund 225 Euro vorab überwiesen hatte. Das Smartphone wurde nach Angaben der Polizei aber nicht geliefert. Und die Webseite ist nun nicht mehr aufrufbar. Der Mann erstattete Anzeige.

Account des Verkäufers war nach Überweisung gesperrt

In einem anderen Fall ist eine 46-Jährige aus dem westlichen Landkreis einem Betrüger aufgesessen. Die Frau hatte am 14. Juli ebenfalls über eine Internetplattform einen Pool für 416 Euro erworben und den Kaufpreis zuzüglich der Versandkosten überwiesen. Nach der Überweisung war der Account des Verkäufers jedoch plötzlich gesperrt.

Ähnlich erging es einem 46-jährigen Landkreisbewohner. Der Mann hatte am 3. Juli bei einem Online-Anbieter ebenfalls einen Gartenpool bestellt. Nach Erhalt einer Bestellbestätigung überwies er den Rechnungsbetrag in Höhe von rund 270 Euro auf ein spanisches Konto. Nach dem Geldtransfer war der Anbieter aber nicht mehr online.

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Geld auf Bankkonto in Irland überwiesen

Einen Geldbetrag von mehr als 2000 Euro hat eine 45-Jährige am 9. Juli für einen Swimming-Pool auf ein irländisches Bankkonto überwiesen, nachdem sie die Bestellung im Internet getätigt und eine Bestellbestätigung erhalten hatte. Nachdem der Pool nicht geliefert wurde und der Anbieter kurze Zeit später bereits wieder offline war, bestätigten Internetrecherchen der 45-Jährigen, dass sie auf einen Fake-Shop-Betreiber hereingefallen war.

Ein 48-Jähriger Landkreisbürger wollte über ein Internet-Kleinanzeigenportal ein Navigationsgerät erwerben. Den ausgehandelten Kaufpreis in Höhe von 280 Euro überwies er am 10. Mai an den vermeintlichen Verkäufer. Auch er erhielt das Gerät nicht zugesandt. (pol)

Wie Sie sich vor Betrug und Abzocke im Internet schützen können, darüber informiert die Polizei im Netz unter www.polizei-beratung.de

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