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Dillingen

05.06.2019

Der Orgelsommer kehrt in die Dillinger Basilika zurück

Axel Flierl, künstlerischer Leiter der Dillinger Orgelkonzerte (links), und Paul Olbrich, Vorsitzender des Fördervereins, wollen mit umfangreichen Werbemaßnahmen den bisherigen Erfolg des Dillinger Orgelsommers weiter steigern.
Bild: Pawlu

Axel Flierl und Paul Olbrich sprechen über die 13 Veranstaltungen zwischen geistlichen Angeboten und künstlerischen Erlebnissen in der Dillinger Basilika.

Die Dillinger Basilikakonzerte werden in diesem Jahr nicht nur zu musikalischen Höhepunkten in den Kulturprogrammen des Landkreises, sondern auch zu einem herausragenden geistlichen Angebot der Pfarrei St. Peter. Davon überzeugt sind die Organisatoren und die Mitglieder des Fördervereins. Renommierte Organisten aus Deutschland, Russland und anderen europäischen Staaten sichern den 13 Orgelmatineen in der Zeit zwischen dem 22. Juni und 14. September ihren besonderen Glanz.

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Axel Flierl als Festivalgründer und Künstlerischer Leiter sowie Paul Olbrich als Vorsitzender des Fördervereins sind glücklich, dass die Konzerte in der renovierten Dillinger Basilika stattfinden können. Die Vorbereitung und Planung erforderte viel Mühe und großen Zeitaufwand. Aber im folgenden Interview äußern Flierl und Olbrich vor allem ihre Freude darüber, dass es gelungen sei, ein außerordentlich attraktives Jahresprogramm zusammenzustellen.

In der Klosterkirche reichte oft der Platz nicht

Schon im letzten Jahr erwies sich der Dillinger Orgelsommer als ein großer Erfolg. Angesichts der hohen Besucherzahlen stieß das Platzangebot in der Klosterkirche immer wieder an seine Grenzen. Wird sich diese Entwicklung fortsetzen lassen?

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Paul Olbrich: Ein wesentlicher Teil dieser zustimmenden Resonanz erklärt sich aus der verstärkten regionalen und überregionalen Werbung. Besonderen Dank schulden wir in diesem Bereich der Redaktion der Donau-Zeitung.

Haben Sie für die Konzerte im Jahr 2019 ähnliche PR-Strategien eingeleitet?

Olbrich: Ja, wir haben die Matineen auf den verschiedensten Kommunikationswegen bekannt gemacht. Der Bayerische Rundfunk, der Fernsehsender a.tv, die Augsburger Allgemeine und verschiedene Organisationen wie beispielsweise der Rotary- und der Lions-Club haben ihre Unterstützung bereits zugesagt. Außerdem informieren wir über die Internetseite www.dillinger-basilikakonzerte.de, aber auch mit Plakaten und mit einer speziellen Broschüre über das Gesamtprogramm.

Axel Flierl: Das lebhafte Interesse in weiten Kreisen der Bevölkerung hat uns auch veranlasst, den Orgelsommer auf 13 Konzerte auszudehnen.

Sehen Sie in der Konzertreihe auch eine Werbung für den Landkreis Dillingen?

Olbrich: Selbstverständlich erwarten wir mit dem programmierten Erfolg des Orgelsommers auch diese erfreuliche Nebenwirkung. Der Besuch der Orgelkonzerte ist für viele auswärtige Besucher eine willkommene Gelegenheit, Dillingen näher kennenzulernen.

Alle Konzerte finden nun wieder in der Basilika statt. Worin liegt der Unterschied zur Klosterkirche als Veranstaltungsort?

Flierl: Die Klosterkirche verfügt über eine Orgel, die nur mechanisch und ohne jede Spielhilfe zu nutzen ist. Die Basilikaorgel hat hingegen dreimal so viele Klangfarben mit 60 Registern und viele moderne Spielhilfen.

Wie international wird der Orgelsommer?

Die Dillinger Orgelkonzerte zeichneten sich schon bisher durch die Verpflichtung von Organisten aus vielen Ländern aus. Wird diese Form der Internationalität auch in diesem Jahr weitergeführt?

Flierl: Ja, durchaus. Die Konzertübersicht im Internet und in der Broschüre „Dillinger Basilikakonzerte 2019“ nennt neben den deutschen auch Organisten aus Brügge, Florenz, Andorra, Rom, St. Petersburg, Budapest, Palma de Mallorca und Kopenhagen.

Ein solches anspruchsvolles Programm muss auf eine gesicherte finanzielle Grundlage gestellt werden. Finden Sie hinreichend Sponsoren?

Olbrich: In dieser Hinsicht gilt unser Dank vor allem den mittelständischen Firmen und den heimischen Banken. Die im Landkreis ansässigen Niederlassungen von Großkonzernen sowie viele deutschlandweit tätige einheimische Unternehmen haben bislang auf unsere diesbezüglichen höflichen Anfragen in der Regel keine beziehungsweise ansonsten eine ablehnende Reaktion gezeigt.

Welches Ambiente erwartet denn dieses Mal die Besucher des Dillinger Orgelsommers?

Olbrich: Jedes Konzert verspricht ein großes künstlerisches Erlebnis und zugleich eine festliche Einstimmung auf das jeweilige Wochenende zu werden.

Flierl: Und die Matineen sind zugleich ein geistliches Angebot der Pfarrei St. Peter zu einer Begegnung nach dem Prinzip „Fernstehende werden zu Näherkommenden“.


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