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Biontech und Pfizer beantragen EU-Zulassung für Corona-Impfstoff

Fair und spannend

Kommentar Von Cordula Homann
09.02.2018

Die Höchstädter haben es am 25. Februar echt schwer.

Die Höchstädter haben es am 25. Februar echt schwer: Sie haben zwei Kandidaten zur Wahl, die auf den ersten Blick sehr viel gemeinsam haben. Matthias Letzing und Gerrit Maneth verfolgen die gleichen Ziele, sehen, was in der Stadt und ihren Ortsteilen gemacht werden muss, haben B 16, Ärztemangel, Wasserversorgung und Hochwasserschutz gleichermaßen auf der Agenda. Sie sind Höchstädter, haben Familie, sind beruflich gefordert und kennen sich ewig. Auch auf dem Podium blieb ihr Umgang miteinander sehr kollegial. Immer wieder verwiesen sie auf den jeweils anderen. Auf die Frage einer Zuschauerin, wo denn jetzt der Unterschied zwischen den beiden Kandidaten sei, guckten sich die zwei erst ratlos an.

Doch es sind zwei ganz verschiedene Typen, die sich da zur Wahl stellen. Gerade dieser direkte Vergleich in der Nordschwabenhalle machte es am Montagabend deutlich. Da betonte Matthias Letzing vor hunderten Zuschauern ganz klar, dass er für sechs, nicht nur für zwei Jahre antritt. Und warnte die SSV auch, dass das Projekt Zukunft eventuell aufgrund der Kosten etwas mehr Zeit braucht. Gerade zu Beginn der Veranstaltung beantwortete er die Fragen der Moderatoren und aus dem Publikum ausführlich. Gerrit Maneth stellte sich im Gegenzug zwar selbst als den schlechteren Redner dar, toppte bei den Themen Innenstadtentwicklung und Jugendarbeit aber die Redezeit seines Kontrahenten und kam zum Ende des Abends immer mehr in Fahrt. Es war fair und spannend. Für die Höchstädter macht es das zwar auch nicht leichter. Aber Sie haben die Wahl. Nutzen Sie sie auch.

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