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25.10.2007

Firma Helmschrott insolvent: 47 Mitarbeiter verlieren Job

Der größte Arbeitgeber in der Gemeinde Tapfheim ist mit seinem Betrieb derart in Schieflage geraten, dass er Insolvenz anmelden musste. Zu dem finanziellen Engpass der J. Helmschrott GmbH kam es nach Informationen unserer Zeitung, nachdem die Verluste im Spätsommer zu einer sechsstelligen Summe aufgelaufen waren.

Auf der Internetseite der Kanzlei Pluta, die überregional auf die Abwicklung von Insolvenzen jeder Größenordnung spezialisiert ist, wird das an der Höslerstraße gelegene Firmenareal bereits zum Verkauf angeboten. Unterdessen haben die 47 Mitarbeiter der Firma, die auf dem Heizungs-, Sanitär, Lüftungs- und Spenglersektor tätig ist, "blaue Briefe" erhalten. Die Beschäftigten verlieren mit Ablauf des Jahres ihren Job. Die speziellen VOB-Bestimmungen (Allgemeine Vertragsbedingungen für die Ausführung von Bauleistungen) hätten es leider nicht ermöglicht, das Unternehmen weiterzuführen, erklärt der Insolvenzverwalter. Er bestätigt Gerüchte, wonach die Mitarbeiter noch auf drei Monatsgehälter warteten. Diese seien jedoch durch Insolvenzgehälter ausgeglichen. Die angefangenen Aufträge würden durch die Helmschrott-Mitarbeiter "zu Ende gearbeitet" ebenso wie Service- und Kundendienstleistungen ausgeführt würden. Josef Helmschrott war zu einer Stellungnahme nicht erreichbar. Insider wollen aber wissen, dass er mit Familienmitgliedern "etwas Neues auf die Beine stellen" will. Im Handelsregister ist eine neue Firma unter "Helmschrott Haustechnik" bereits registriert.

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