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06.07.2010

Große Zustimmung zum Citybus

Die große Mehrheit der Teilnehmer an der Bürgerbefragung ist für eine Beibehaltung des Dillinger Stadtverkehrs. Archivfoto: Weizenegger

Dillingen "Höchste Zufriedenheit" mit dem Konzept des Dillinger Stadtbusses, aber eine etwas schlechtere Beurteilung der Organisationsstrukturen - so bewertete Diplom-Sozialwirt Clemens Böttcher von der Universität Augsburg das Ergebnis der Bürgerbefragung zum Citybus. Über 1000 Dillinger - davon rund 45 Prozent tatsächliche Fahrgäste - hatten die Fragebogen zurückgeschickt bzw. im Internet beantwortet. Böttcher bezeichnete dies als ausgezeichnete Rücklauf-Quote. Die endgültige Entscheidung über die Zukunft des Stadtbusses soll laut Oberbürgermeister Frank Kunz in der letzten Sitzung vor der Sommerpause fallen.

"Hervorragende Werte, die bei vergleichbaren Umfragen selten zu finden sind", attestierte Böttcher der Stadt (Details siehe Infokasten auf dieser Seite). Peter Graf gab zu bedenken, ob die Zahl von rund 60 000 Fahrgästen im Jahr durch einen etwas günstigeren Fahrpreis erhöht werden könnte. Bettina Merkl-Zierer zeigte sich irritiert über die 81 Prozent, die für eine Weiterführung plädierten. Offensichtlich klaffe zwischen Realität und theoretischer Einschätzung eine große Lücke, "wenn die alle ihn auch nutzen würden, müssten wir überhaupt nicht diskutieren".

Albrecht Witte sah "den Kern des Übels" darin, dass neben dem Stadtbus auch die Parkierungseinrichtungen von der Stadt subventioniert werden: "Das ist völlig abenteuerlich." Wie für Merkl-Zierer ist für ihn die Krux "dass nicht alle, die für den Erhalt sind, ihn auch nutzen".

Walter Fuchsluger dagegen war vom Rücklauf der Fragebögen enttäuscht. Offenbar sei der Mehrheit in der Bevölkerung das Thema nicht wichtig genug. Josef Kreuzer nannte das Ergebnis "überraschend deutlich". Auf eine Frage von Peter Söhner sah Clemens Böttcher derzeit keinen Anlass, an der Preisschraube zu drehen. Vielmehr müsse das Angebot noch besser propagiert werden.

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