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19.01.2015

Hämmern, hüpfen, hetzen

Am Absperrgitter hat Rudolf Wagner drei Versuche, um zu erraten, welches Mädel ihm auf dem Hintern gehauen hat.
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Am Absperrgitter hat Rudolf Wagner drei Versuche, um zu erraten, welches Mädel ihm auf dem Hintern gehauen hat.

35 Dreierteams kämpften in Eppisburg um ein Spanferkel

Die letzten Meter legte Alexander Greck in seinem gelb-schwarzen Bienenkostüm kriechend zurück. Mit letzter Kraft krabbelte er zur Glocke, schlug dagegen und stoppte die Uhr für das Team der Vernichter-Party Zusamaltheim. Völlig erschöpft vom Wippen auf dem Pferd an der letzten Station blieb Greck im Ziel liegen. Seine beiden Teamkameraden Alexander Gerstmayr und Rudolf Wagner eilten zu ihm und klopften ihm auf die Schulter. Eigentlich wollten die drei Männer mit ihrer ganzen Routine die anderen 34 Teams beim Schubkarrenrennen der Epponia hinter sich lassen und das Spanferkel gewinnen. Allerdings kam es anders.

Seit 20 Jahren sind die Männer der Vernichter-Party Zusamaltheim inzwischen dabei. Sie hatten sich schön herausgeputzt in ihren Bienenkostümen. Doch die Kostüme sahen nicht nur gut aus, sie waren auch zweckmäßig. Rudolf Wagner erklärte: „Darin haben wir ausreichend Bewegungsfreiheit:“ Die meisten Stationen kannten die drei schon aus den vergangenen Jahren in- und auswendig. Trotzdem hatten sie vor ihrem Start nochmal einen Blick auf alle Hindernisse geworfen und sich eine Taktik für das Rennen überlegt. Rudolf Wagner sagte: „Ich als Fußballer mache die Bergetappe.“ Dabei mussten die Teilnehmer um die Heuballen den Berg hinaus. Viele Teilnehmer mussten ihre letzten Kräfte mobiliseren.

Bei der Vernichter-Party Zusamaltheim war jedoch der erste Wechsel das Problem. Dort mussten zwei Teammitglieder auf einem schmalen Schwebebalken aneinander vorbei, ohne den Boden zu berühren. Dabei fiel Alexander Gerstmayr herunter. Es ging viel Zeit verloren. Und auch am Absperrgitter lief es nicht. Wagner bekam von einem der drei Gardemädchen an dieser Station einen Klaps auf den Hintern und musste erraten von welchem. Nach dem dritten falschen Versuch gab es zwei Strafminuten für das Team. „Da ist viel Glück dabei“, sagte Konkurrent Martin Wagner von den Schützen Zusamaltheim.

Hunderte Zuschauer hatten Spaß, wie die Mannschaften mit den Schubkarren über den Mistwagen balancierten, nach einer baumelnden Wurst schnappten, einen Baumstamm zersägten oder eine Holzkuh melkten. Sie liefen teilweise den gesamten Parcours mit ihrem Lieblingsteam mit, gaben Ratschläge und feuerten lautstark an.

Bei uns im Internet

Bilder vom Rennen gibt es unter www.donau-zeitung.de

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