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Haushalt: Zum Glück hat Gundelfingen vorgesorgt

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Kommentar Von Andreas Schopf
13.04.2019

Die Kreisumlage belastet den Haushalt. Doch die Stadt hat Ersparnisse in der Hinterhand. Viel Luft für Unvorhergesehenes bleibt trotzdem nicht.

Acht Millionen Euro. Die Kreisumlage, die Gundelfingen heuer überweisen muss, ist gewaltig. Ein solcher Posten bringt den Haushalt ziemlich unter Druck. Zumal einige große und kostenintensive Projekte anstehen, etwa die Umgestaltung der Westlichen Bleicheinsel oder der Neubau des Feuerwehrgerätehauses. Dass sich die Stadt entschieden hat, sich zunächst auf die Feuerwehr und nicht gleichzeitig auf die Sanierung der Kläranlage zu konzentrieren, ist vernünftig. Die Kläranlage wird heuer zwar mit 150000 Euro anfinanziert. Die Summe ist angesichts der voraussichtlichen Gesamtkosten von elf Millionen Euro jedoch ein klares Indiz dafür, dass dieses Projekt im diesjährigen Haushalt nur wenig Platz hat (lesen Sie hier mehr dazu).

Haushalt: Gundelfingen hat komfortable Rücklagen

Die Stadt wird die angespannte Haushaltslage überstehen. Denn die Rücklagen sind komfortabel. Gundelfingen profitiert davon, dass in finanziell rosigen Zeiten etwas zur Seite geschafft werden konnte. So können vier Millionen Euro aus dem Sparschwein genommen werden, ohne dieses im großen Umfang zu leeren. Nach jetzigem Stand bleiben zum Ende des Jahres immer noch acht Millionen Puffer. Das zeigt: Der Stadt geht es finanziell gut – auch wenn nicht viel Luft für Unvorhergesehenes bleibt.

Hintergründe zum Gundelfinger Haushalt finden Sie hier: Acht Millionen: Kreisumlage belastet Gundelfinger Haushalt

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